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Vitamine

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Vitamine
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Die Vitamine sind für unseren Körper lebenswichtig. Selbst der Name lässt es verlauten. Die ersten drei Buchstaben “vit“ stammen aus dem Lateinischen “vita“, was übersetzt “Leben“ heisst. Das Erstaunliche daran ist, dass sie weder Energie liefern noch als Baustoffe benutzt werden können. Trotzdem benötigt unser Körper diese Baustoffe, um lebenswichtige Funktionen zu erhalten. In der Autobranche wird es Turbo genannt. Bei der Nahrungsergänzung Vitamine.
Sie beschleunigen die Reaktionen oder ermöglichen erst den Stoffwechsel. Einige dienen als Schutzfunktion für unseren Körper wie z.B. Q10, A, C oder E. Sie werden in der Fachsprache auch Antioxidanten genannt. Sie haben die Eigenschaft freie Radikale abzufangen und diese unschädlich zu machen.
Freie Radikale sind Stoffwechselprodukte, die vorwiegend aus Sauerstoffverbindungen bestehen. Sauerstoff besitzt sehr hohe Reaktionsfreudigkeit und wirkt auf die Zellwände und das Erbgut destruktiv.
Mit den Vitaminen wird es dem Körper vermehrt ermöglicht, mit den freien Radikalen fertig zu werden, respektive eine Bindung einzugehen, welche durch die Niere/Blase ausgeschwemmt wird. Das A und O ist auch hier eine genügende Wasserzufuhr zu berücksichtigen. D.h. mind. 1-2 Liter Wasser pro Tag trinken. Wichtig scheint hier die Bemerkung respektive die Tatsache, dass aufgrund der Umweltverschmutzung und der chemisch manipulierten Gemüse und Obste der darin enthaltene Vitamin- und Mineralstoffgehalt im Vergleich zu den 50er Jahren stark abgenommen hat.

Ein kleiner Ausschnitt zeigt den Verlust deutlich auf

Gemüse Obst
Kalzium in Brokkoli ca. 70% Eisen in Orangen ca. 60%
Eisen in Spinat ca. 60% Natrium in Avocados ca. 60%
Phosphor in Kartoffeln ca. 40% Kalzium in Erdbeeren ca. 50%
Eisen in Steckrüben ca. 70% Kalzium in Himbeeren ca. 40%
Verlust an Kupfer in Kresse ca. 90% Kalzium in Brombeeren ca. 30%
Magnesium in Möhren ca. 70% Kalium in Passionsfrüchten ca. 40%
  Magnesium in Möhren ca. 40%

Grundsätzlich werden die Vitamine in fett- und wasserlöslich gruppiert. D.h. die wasserlöslichen haben die Eigenschaft, durch die Blase ausgeschwemmt zu werden, gegenüber den fettlöslichen, die im Gewebe gespeichert werden.

Vitaminräuber in unserem täglichen Leben

Viele untenstehende Eigenschaften, erschweren es dem Körper genügend Vitamine aufzunehmen respektive sind Anzeichen für einen Vitaminmangel. Aus der Tabelle wird ersichtlich, welches Vitamin mit welcher Eigenschaft assoziiert wird.

Vitamin A
Vitamin C
Vitamin E
Vitamin B
  • Selten Gemüse und Obst essen
  • Vielfach trockene Haut
  • Leiden unter häufigen Infektionen
  • Viel am Computer arbeiten
  • Rauchen
  • Stress
  • Erkältungen
  • Zahnfleischbluten
  • wenig frisches Obst
  • Rauchen
  • viele Alterspigmente im Gesicht
  • Keine Nüsse und Pflanzenöle zu sich nehmen
  • oft in Sonnenstudio oder an der Sonne
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Verstopfung
  • Stress
  • keine Vollkornprodukte zu sich nehmen

Infos zu den fettlöslichen Vitaminen:
(die gewünschte Vitaminart bitte anklicken)

Name Chemische Bezeichnung
Vitamin A Retinol
Vitamin D Calciferole
Vitamin E Tocopherole und Tocotrienole
Vitamin K Phyllochinone und Menachinone

Infos zu den wasserlöslichen Vitaminen:

(die gewünschte Vitaminart bitte anklicken)

Name Chemische Bezeichnung
Vitamin B1 Thiamin
Vitamin B2 Riboflavin
Vitamin B5 Pantothensäure
Vitamin B6 Pyridoxin
Vitamin B12 Cobalamin
Vitamin C Ascorbinsäure
Niacin Niacinamide
Folsäure Pteroylplutaminsäure
Q10 Ubichinon
Vitamin A
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Wachstum und Ausbildung von Hautzellen, Sehvorgang , Testosteronproduktion, Spermatabildung

 

0,8 bis 1 Milligramm pro Tag Nachtblindheit, Schäden an Haut und Schleimhäuten, Verdauungsschwierigkeiten infolge von Schäden an der Speicheldrüse und den Schleimdrüsen, Verhornungsstörungen den Atem- und Harnwegsschleimhäuten

 

Karotten, Spinat, Leber

 

Vitamin D
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Vitamin D ist ein wichtiger Bestandteil des endokrinen Systems. Es dient vor allem für die Regulierung des Calcium- und Phosphatstoffwechsels. Vitamin D steuert die Calciumresorption (Aufnahme) aus dem Darm, bei einem Absinken des Blutcalciumspiegels. 2 - 10 µg pro Tag Nierenfunktionsstörungen, Überfunktion der Schilddrüse, Nephrotischem Syndrom, hohem Kalziumspiegel im Blut, niedrigem Phosphatspiegel, Rachitis vor allem bei Kindern, Vergiftung mit dem Schwermetall Kadmium

 

Fisch, Milch, anderen tierischen Geweben, Eiern

 

Vitamin E
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Ist am Stoffwechsel beteiligt, regt die Keimdrüsen an, Aufbau und Stabilisation von biologischen Membranen, beteiligt an nervenbedingten Muskelfunktionen, der Regulation von genetischen Informationen, Synthese von einigen Enzymen

 

12mg pro Tag Reduzierte Nutzung des Sauerstoffes, Arteriosklerose, Verfettung und Verhärtung der Arterien Nüsse, Eier, Sonneblumenkerne, Margarine, Leber, Leinsaat, Kürbiskerne, , Sesamsaat, Haferflocken, Vollkornprodukten, Pflanzenöle, Butter
Vitamin K
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Zuständig für die Blutgerinnung 0,001 mg pro Kg Körpergewicht und Tag verminderte Gerinnungsfähigkeit des Blutes, Funktionstörungen der Darmflora Sonnenblumenöl, Spinat, Rosenkohl, Sauerkraut, Rotkohl, Hühnerinnereien

 

Vitamin B1
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Thiamin ist als Bestandteil des zentralen Nervensystems und ist beteiligt an der Reizübertragung und Nervenerregbarkeit

 

1,1 bis 1,6 Milligramm. Lähmungen, Nervenentzündungen, Krämpfe, Muskelschwäche
Findet Anwendung bei:

- Bei Aufnahmestörungen aus dem Darm, z. B.   chronischen Entzündungen des Darms
- körperlicher Anstrengung
- falscher Ernährung
- Nach Entfernung von Teilen des Dünndarms
- übermässigem Genuss von Kaffee, Tee,
- Alkohol

 

Getreide, Fleisch, Hülsenfrüchten, Kartoffeln

 

Vitamin B2
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
B2 ist beteiligt am Abbau von Fettsäuren und Purinen, sowie an der Energiegewinnung aus den Nährstoffen in der Atmungskette. 1,5 - 1,8 mg Rissen in den Mundwinkeln, Hautveränderungen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, entzündeten Augen, Migräne, brüchigen und stumpfen Fingernägeln, Veränderungen des Nervensystems, Eintrübungen der Augenlinse Käse, Spinat, Fleisch, Brokkoli, Vollkornprodukte, Pilze, Hülsenfrüchte, Milchprodukte
Vitamin B5
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Synthese und Abbau von Fettsäuren, Aufbau und Stoffwechselfunktion des Gewebes, Widerstandskraft der Haut und Schleimhäute gegen Infektionen

 

ca. 4 - 7 mg Krämpfe, seelische Störungen, anfällig für Infektionskrankheiten, Reflexstörungen, Veränderungen der Haut und der Schleimhäute, schnelle Ermüdbarkeit, Schädigung der Schilddrüse und der Nebennieren

 

Bierhefe, Schisandra
Vitamin B6
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Ist an der Synthese des Bluteiweißes und des Bindegewebes beteiligt. An Bildung von bestimmten Neurotransmittern und Gewebshormonen (z.B. Sterotonin). Es beteiligt sich an den Reaktionen, die für den Um- und Abbau von Aminosäuren zuständig sind.

 

1,2 - 1,5 mg PMS, Depressionen, Schlafstörungen, Muskelkrämpfe, Sensibilitätsstörungen, Dermatitis (Hautveränderungen) Leber, Vollkornreis, Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfrüchte, Avocados, Bananen
Vitamin B12
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Die Funktion von Nervenzellen, Produktion von roten Blutkörperchen, Fett-, Kohlenhydrat- und Nukleinsäurestoffwechsel

 

3 mg pro Tag Bei Erkrankungen des Rückenmarks, Störungen der Herstellung von roten Blutkörperchen, Störungen der Aufnahme aus dem Darm, verminderte Zellteilung, allgemeine Schwäche und Ermüdung, Reflexstörungen, Halluzinationen, Psychosen, Sensibilitätsstörungen

 

Milch, Edamer, Hering, Seelachs, Lamm, Thon, Kalbsleber, Hühnerleber, Aal, Makrelen
Vitamin C
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Stoffwechsel in den Zellen, es ist beteiligt am Kohlenhydrat-stoffwechsel. Es schützt die Blutgefässe. Mit seiner Hilfe produziert der Körper Kollagen. Es ist an der Ausbildung von Narben nach einer Verletzung wesentlich beteiligt

 

60 mg pro Tag Erhöhtes Erkältungsrisiko.

Erhöhter Bedarf vor allem bei:
bei Rauchern, Alkoholikern, der Einnahme von Medikamenten wie acetylhaltige Schmerzmittel

 



 

 

Zitrone, Grapfruit, Melone, Peperoni, Kohl, Broccoli, Lauch, Rosenkohl, Spinat, Acerola, Kiwi, Sanddornbeeren, Himbeeren, Orangen, Ananas, Blumenkohl
Niacin
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Im Eiweiss-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt und hat eine antioxidative Wirkung.

 

16-20 mg pro Tag Appetitmangel, Gedächtnisstörungen, Schlaflosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit, Depressivität,
wichtig für die Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven und DNS.

 

Sardinen, Lachs, Huhn, Truthahn, Nieren, Champignons, Vollkornbrot
Folsäure
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
Blutbildung, Herstellung der Erbsubstanz und damit für das Wachstum und die Vermehrung von Zellen

 

400 Mikrogramm pro Tag Findet Anwendung bei falscher und einseitiger Ernährung, Aufnahmestörungen aus dem Darm, Schlaflosigkeit, depressive Verstimmungen, Vergesslichkeit, psychische Störungen

 

Bohnen, Kopfsalat, Spargel, Spinat und Weißkohl.
Q10
Wirkungskreis  Dosierung Mangelerscheinung Vorkommen
In der Zellenergie, resp. Energiegewinnung, als Zellschutz in Form von Antioxidant, bei der Entgiftung, Beweglichkeit der Blutkörperchen 90 – 120 mg pro Tag Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Lungenerkrankungen, Asthma bronchiale, Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, chronische Ekzeme, neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose und Parkinson. Das Enzym wird vom Körper selbst hergestellt

 

 



Video zu diesem Thema

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Was Sie selbst tun können

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Auf der Seite "Welt der Vitamine" können Sie ausführliche Test durchführen, bei welchen bestimmt werden kann, welchen möglichen Vitaminmangel Sie haben (hier kommen Sie zum Link). Es gibt verschiedene Instutitionen, welche umfängliche Analysen bieten. Z.B. ORTHO-Analytic AG (www.orthoanalytic.ch). Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung und viel Frischobst und Gemüse. Weniger zu empfehlen, sind gefrorene Produkte welche mit Konservierungsmittel behandelt worden sind.


Kosten der Therapieart

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Hochstehende Vitaminprodukte, welche aus biologischer Herstellung stammen, sind meistens eine teure Angelegenheit. Es lohnt sich vielfach, frisches Gemüse und Obst beim Bauern zu beziehen.



Literatur

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Name Autor ISBN
Burgersteins Handbuch Nährstoffe Hugo Schurgast - Michael B. Zimmermann 383042065X
Risikofaktor Vitaminmangel A. Jopp3830420773
VitamineUlla Unger-Göbel3774231834
Die grosse Ernährungstabelle Inge Hofmann - Sonja Carlsson 3809419680


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