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Unfall - was nun?

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Unfall - was nun?
© health4life.ch - Marcel Enzler

Schwere Unfälle sind tragische Ereignisse, die jeden treffen können. Diese Gewalteinwirkung von aussen wird im Körper in unterschiedlichsten Arten in Form von Informationen gespeichert. Eine Tragik bei Unfällen ist, dass diese unverhofft und sehr schnell ablaufen. Der Körper vermag diesem Stress nicht nachzukommen und stellt darum einen Schutzreflex ein. Auf P. Levine ist dieser Reflex zurückzuführen. In der Tierwelt wird viel beobachtet, dass wenn sich ein Tier in Todesangst befindet, es den Totstellreflex einnimmt. Damit stellt es sicher, dass es für den Jäger keine Beute mehr ist. Ist der Jäger von seinem Opfer abgekommen, kann es somit wieder die Flucht ergreifen. Der andere Effekt vom Totstellen ist, dass das Tier keine Schmerzen ertragen muss. Der Mensch besitzt ähnliche Eigenschaften. So entsteht z.B. bei einem Trauma eine Erstarrung, um sich zu schützen. Da jedoch die Psyche beim Menschen weiter entwickelt ist, als beim Tier, können nach einem Trauma psychosomatische Beschwerden auftreten. Der Druck vom Umfeld aber auch falsche Behandlungskonzepte oder falsche Diagnosen von Ärzten können ein Trauma verschlimmern, da sich der Körper vor weiteren negativen Einflüssen schützen möchte. Weitere Aspekt sind die sozialen Bedingungen. Bei einem selbstverschuldeten Unfall ist der Kostenberg meist nicht gedeckt. Für die Psyche ist dies eine weitere Belastung, welche sich wieder negativ auf die Regeneration auswirkt; ein Teufelskreislauf entsteht.

Was soll ich tun, wenn mir ein traumatisches Erlebnis widerfahren ist?

Bei einem Unfall: Es ist in erster Linie wichtig (wenn die Möglichkeit besteht), die Wahrnehmung gegen aussen wieder aufzunehmen. Lassen Sie sich Zeit (wenn Sie ausser Gefahr sind) und versuchen Sie den Körper wieder zu spüren. Auch wenn Sie das Gefühl haben, es ist alles in Ordnung; lassen Sie sich Zeit bis die Ruhe wieder einkehrt. Sollten Sie sich benommen fühlen oder sollte gar Brechreiz aufkommen, ist es zwingend notwendig das Spital oder einen Arzt aufzusuchen. Haben Sie beim Unfall den Nacken stark angestossen, ist es auf jeden Fall wichtig einen Arzt aufzusuchen. Vielfach kommen Symptome erst Tage oder Monate später. Nach dem Unfall: Je nach Schweregrad des Unfalls können Komplikationen erst nach einem halben Jahr eintreten. Diese Komplikationen müssen nicht an der gleichen Stelle sein, bei der die Gewalteinwirkung stattgefunden hat. Diese können sein: Verdauungsbeschwerden (insbesondere beim Schädelhirntrauma oder Rückenmarkquetschung, da dem vegetative Nervensystem Fehlsteuerungen oder Unterbrechung vorliegen), Rückenschmerzen, Herzrhytmusstörungen usw. Siehe auch die Beschreibung der 5-Elemente. Wichtig ist zu verstehen, dass Ärzte im allgemeinen mit Schleudertrauma oder Schädelhirntrauma-Patienten überfordert sind. Die Standart Aussage, wie: "Solches habe ich zum ersten Mal gesehen, so etwas gibt es nicht, oder das ist psychisch bedingt" ist keine Seltenheit. In der Alternativmedizin gibt es umfangreiche Therapiemethoden, welche sich als sehr wirkungsvoll erweisen. Dies können z.B.sein:

Therapien, welche mit Gewalteinflüssen arbeiten wie z.B. Chiropraktik ist nach traumatischen Erlebnissen nicht zu empfehlen. Es kann ein erneutes Trauma ausgelöst werden. Unterstützend wirken kann auch ein Autogenes Training. Bei einem schweren Unfall ist es vielfach notwendig, einen kompetenten Anwalt zu avisieren, der sich in Sachen Sozialversicherung bestens auskennt. WICHTIG ist zu verstehen, dass die Körpersymptome ernst genommen werden müssen. Auch wenn Therapeuten oder Ärzte anderer Auffassung sind. Merken Sie sich; Sie haben Recht mit Ihren Empfindungen! Fühlen Sie sich nicht ernst genommen, so treffen Sie Massnahmen um geeignete Therapeuten / Ärzte zu finden.

Depression nach einem schwerem Unfall

Was geht im Körper ab, wenn er mit einer Depression nach einem Unfall reagiert (meist Wochen oder Monate später)? Beim Schockerlebnis (beim Unfall selbst) ist eine Depression nicht zu erwarten. Erst wenn sich alles ein wenig gelegt hat, kann es zu Reaktionen kommen. Das ist damit zu erklären, dass im Schockzustand nur die (über-)lebenswichtigen Funktionen unterstützt werden. Nach dem Ereignis (Wochen oder Monate später) ist der grosse "Reparaturvorgang" angezeigt. Milliarden von Zellen müssen erneuert werden. Das erscheint für den Körper wie ein Angriff zu sein. Entsprechend muss auch die Leber und Niere entsprechend arbeiten. Da es ihm scheint, dass er der Aufgabe nicht gewachsen ist, resp. sich überfordert fühlt, fühlt man sich in der Psyche leicht angegriffen und mit vielen Situationen überfordert. WICHTIG ist, dass Sie den Körper in seinem Prozess unterstützen . Phyto (Pflanzen) haben hier einen sehr guten Wirkungsbereich. Lassen Sie sich Zeit für den Genesungsprozess und überfordern Sie sich nicht. Ausserdem ist wichtig, dass Sie sich in dieser Zeit immer ein wenig bewegen. Sei es ein Spaziergang oder z.B. Pilates etc.



Was Sie selbst tun können

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Auf dem Markt gibt es zahlreiche Literatur über die Verarbeitung von schweren Unfällen. Wichtig ist, dass man sich nicht mit anderen identifiziert (ein typischer Spruch ist "Das habe ich schon mein ganzes Leben und da kann man nichts machen" usw.), sondern versucht, die Ratschläge die man bekommt, aufzunehmen und im Körper zu erspüren versucht ob das für einen stimmt oder nicht und dementsprechend handelt und aufgrund des stimmigen Gefühls eine Therapie einleitet.


Kosten der Therapieart

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Die Alternativ-Methoden kosten im Schnitt ca. CHF 80.- bis 120.- in der Stunde. Sie sind mit einer Zusatzversicherung von der Krankenkasse anerkannt.



Literatur

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Name Autor ISBN
Den Spuk beenden Roger J. Callahan3-932098-91-9


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