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Schröpfen

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Schröpfen
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Schröpfen ist das Anbringen von Hohlkörpern auf der Haut, in denen ein Vakuum erzeugt wird. Es bewirkt eine regional begrenzte und vermehrte Durchblutung von Hautpartien. Durch die verstärkte Durchblutung bekommt der Körper die Möglichkeit, Schlackenstoffe vermehrt zu lösen und abzutransportieren. Auch wirkt es über Reflexe auf innere Organe, um diese zur vermehrter Tätigkeit anzuregen.

Schröpfmassage

Bei der Schröpfmassage wird ein allgemein starker tonisierender Reiz erzielt. Es werden viele Säfte in Bewegung gesetzt. Speziell in der Haut und in der Unterhaut werden Schlackenstoffe gelöst. In der heutigen Schröpftechnik werden primär 2 Arten unterschieden:

  • unblutiges Schröpfen

    Die Saugglocken werden entlang der Reflexzonen auf den Rücken des Patienten angesetzt. Der Unterdruck im Schröpfkopf wird mittels Vakuum Pumpe oder mit einem in Äther getränkten Wattebausch,welcher in den Schröpfköpfen abgebrannt wird, erzeugt. Durch den Sog auf die Haut weiten sich die Blutgefäße, so kann das Blut verstärkt fliessen.
  • blutiges Schröpfen

    Vor dem Schröpfen wird die Haut ein wenig eingeritzt. Dabei fliesst innerhalb von 10 bis 20 Minuten Blut in die Schröpfköpfe. Der Sinn liegt hier, dass die Schlackenstoffe direkt aus dem Körper mit dem Blut entzogen werden.

Hautreaktionen nach dem Schröpfen sind üblich. Das heisst, dass sich örtlich leicht rötliche Verfärbungen bilden. Diese verschwinden nach ca. 2 - 3 Tagen. Wichtig ist, dass nach diesem Ausleitverfahren viel getrunken wird. Ein Minimum von 2 Litern Wasser ist optimal.

Das Anwendungsgebiet des Schröpfens:

Bei Rücken- und Nackenschmerzen, Muskelverspannungen, Magen- und Darmbeschwerden sowie Atemwegserkrankungen und chronische Schwächezustände, Schmerzzustände bei rheumatischen Erkrankungen und Osteoporose.

Schröpfen wird nicht angewendet bei:

Bei einer vorhandenen Schwäche der Niere (wegen der Ausscheidung), erhöhte Blutungsneigung, akute Entzündungen, der zu behandelnden Flächen.



Video zu diesem Thema

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Was Sie selbst tun können

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Da der Anwendungsbereich meist der Rücken ist, ist es schwierig, diese Anwendung selbst zu tätigen. Alternativen zu Schröpfen sind im Bereich Phytomedizin oder z.B. Schüsslersalze (Nr. 6) als Salbe zu finden.


Kosten der Therapieart

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Eine Behandlung dauert ca. 30 min bis eine Stunde. Der Kostenansatz ist variabel und beläuft sich auf ca. CHF 45.- bis 100.- Diese Methode ist von den meisten Krankenkassen mit Zusatzversicherung anerkannt. Der Intervall richtet sich nach dem Zustand. Zu empfehlen ist eine wöchentliche Sitzung über eine Zeitspanne von zwei Monaten.



Literatur

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Name Autor ISBN
Das Schröpfen Johann Abele 3437551728
Schröpfkopfbehandlung Johann Abele 3830471831
Die Kunst des Schröpfens Hedwig Piotrowski-Manz 3830490917


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