Die Irisdiagnose ist eine nicht invasive Methode aus der Erfahrungsheilkunde. Sie gehört zu den traditionellen europäischen naturheilkundlichen Methoden, im Sinne der Ganzheitsschau von Körper, Geist und Seele. Sie ist imstande den richtigen Weg zu zeigen, wo man weiter suchen oder klinisch abklären lassen sollte. Sie unterstützt eine optimale Gesundheitsvorsorge. Die Irisdiagnose erlaubt den direkten Blick ins offene Bindegewebe des Menschen. Da sich im Bindegewebe über Jahrzehnte durch den Stoffwechsel Ablagerungen bilden, werden diese Ablagerungen im Auge sichtbar. Je nach Stärke, Häufigkeit und Farbe der Ablagerungen, kann dies ein Hinweis auf die Stoffwechsel und die Bindegewebssituation des Menschen liefern.
Geschichte
In der Medizin des Altertums gehörte die Einbeziehung des Auges zur Beurteilung des Gesundheitszustandes eines Menschen dazu. In der traditionellen chinesischen Medizin, wie bei Hippokrates und Philostratus (300v.Chr.) lassen sich eindeutige iridologische Hinweise finden. Die Irisdiagnose war um die Jahrhundertwende sehr umstritten. 1909 kam es schliesslich zur Konfrontation der Verfechter und Gegner der Augendiagnose in Form eines (Ketzer)Prozesses wegen angeblicher Kurpfuscherei gegen Emanuel Felke, der mit beachtlichem Erfolg die Augendiagnose innerhalb eines eigenen Heilmittelsystems in seiner Naturheilkundepraxis anwandte. Vor drei damals bekannten Fachärzten musste er unter der Aufsicht des Gerichts seine Methode anhand von zwanzig Patienten unter Beweis stellen. Felke wurde nach dieser skandalösen Tortur vom Gericht freigesprochen. Zwei wesentliche Durchbrüche der Iridologie im 20.Jahrhundert sind besonders hervorzuheben. Der eine wurde von dem Heidelberger Arzt W. Lang erbracht, der in seinem Werk "Die anatomischen und physiologischen Grundlagen der Augendiagnostik" (Haug- Verlag 1954) nachgewiesen hat, dass Nervenverbindungen von allen Teilen des Körpers zum Auge bestehen. Der zweite erfolgte im selben Jahr mit der Veröffentlichung des Buchs "Klinische Prüfung von Organ- und Krankheitszeichen in der Iris" (Haug-Verlag 1954) von Dr.Vida und J.Deck. Es konnte anhand von 640 Patientenfällen an der Karlsruher Klinik nachgewiesen werden, dass 74,4% der Fälle mit dem klinischen Befund und der Irisdiagnose übereinstimmten.
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Was Sie selbst tun können
Es gibt über Irisdiagnose sehr gute Literatur. Sie bieten einen tieferen Einblick über die Irisdiagnose.
Kosten der Therapieart
Diese Methode gilt heute noch als unwissenschaftlich und ist daher nicht anerkannt und wird deshalb von den meisten Krankenkassen nicht vergütet.
Literatur
Name
Autor
ISBN
Praktische Irisdiagnose
Oesch Verlag AG
3035015066
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