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Yamswurzel (Dioscorea mexicana)

Yamswurzel (Dioscorea mexicana)

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Stichwort

Das Harmonisierungsmittel

Anwendung


Wechseljahre, Hormonstörungen, Depressionen, Osteoporose, Progesteronmangel, Frigidität, Nervosität, Haarausfall, Harnvolumen (wenig), PMS, Gewichtszunahme, Appetitlosigkeit, Blinddarmbeschwerden, Nierenkoliken, Verjüngungsmittel, hormonelle Störungen, Rheuma

Bezug zur Psyche


Fördert den Emotionalkörper, unterstützt den femininen Anteil

Beschreibung

Seit Jahrhunderten werden in Asien, Afrika und Amerika von den über 600 unterschiedlichen Yamsarten die Wurzeln als Gemüse gegessen. Ich möchte mich auf die Beschreibung der mexikanischen Yamswurzel beschränken, die sich in verschiedener Hinsicht von allen anderen Arten unterscheidet.

Viele Frauen sind es müde, die vom Arzt verordneten synthetischen Hormone einzunehmen, weil immer mehr Nebenwirkungen bekannt werden. In letzter Zeit hört man von Erfolgsmeldungen mit pflanzlichen Hormonen, die der Körper in der für ihn benötigten Menge aufnimmt. Besonders in Amerika laufen seit längerer Zeit Studien mit der Yamswurzelart aus Mexiko. 1936 befassten sich Forscher in Japan mit dem Wirkstoff Diosgenin. Diese Substanz ist dem natürlichen, körpereigenen Progesteron der Frauen sehr ähnlich. Der amerikanische Arzt Dr. Lee machte über 20 Jahre Studien mit natürlichem Progesteron aus Diosgenin, linderte Wechseljahrprobleme spürbar und hatte grosse Erfolge gegen die schleichende Osteoporose. Daher empfiehlt er die wilde mexikanische Yamswurzel speziell bei obigen Indikationen. In Europa ist es relativ schwierig, die wilden mexikanischen Yamswurzeln zu erhalten, darum wird sie pulverisiert in Kapseln angeboten. Die reine Wurzel enthält nur etwas über 2% Diosgenin, einer Vorstufe des weiblichen Progesteron. Extrakte dieser Yamswurzel sind auf dem Markt erhältlich und wirken stärker, denn sie enthalten bis 16% Diosgenin.
Ideal sind auch Mischungen aus der getrockneten Wurzel und dem Extrakt. Von der Pubertät bis zur Menopause ist die Frau den hormonellen Mechanismen der Drüsen unterworfen. Wenn alle Hormondrüsen normal und richtig arbeiten, kommt es zu keinen Beschwerden. Die Yamswurzel unterstützt ohne Nebenwirkungen die Hormontätigkeit mit pflanzlichem Diosgenin, das wie Progesteron wirkt und den periodischen Hormonwechsel im Körper der Frau harmonisiert. Diosgenin stimuliert auch die Produktion von DHEA (DeHydroEpiAndrosteron) in den Drüsen der Nebennieren. DHEA ist in der Forschung bekannt als verjüngend, das heisst es verlangsamt den Alterungsprozess. Natürliches Progesteron vermag die Fruchtbarkeit der Frau zu fördern und der Wunsch Kinder zu bekommen wird realistischer. Mit der mexikanischen Yamswurzel kann eine künstliche Hormonbehandlung umgangen werden.
Ideal hat sich folgende Anwendung gezeigt: Beim prämenstruellen Syndrom ab dem 14. Tag des Zyklus bis zur Periode 3 mal 2 Kapseln. Bei Wechseljahrproblemen während den ersten 22 Tage im Zyklus 3 mal 2 Kapseln und in den folgenden Tagen bis zur Periode 3 mal 1 Kapsel. Ideale Ergänzungen zur Kur sind Borretsch- oder Nachtkerzenöl, ein Vitaminkomplex und eine Hopfen-Kur, die Oestrogene zuführt.

Ein ausgeglichenes Leben zu führen ist auch hier von Vorteil, sowohl psychisch als auch physisch, dazu gehört auch eine ausgewogene Ernährung.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
1 Tl in 0,3 Liter Wasser aufkochen und 10 min ziehen lassen. Nach Bedarf bis 3-mal täglich

Kapseln
3-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser 250 mg / Kapsel

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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