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Wiesenkönigin (Filipendula ulmaria)

Wiesenkönigin (Filipendula ulmaria)

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Stichwort

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Anwendung


Schmerzen, Rheuma, Gicht, Arthritis, Arthrose, Durchfall, Steinleiden, Arterienverkalkung, Bluthochdruck

Bezug zur Psyche


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Beschreibung

Wiesenkönigin, Wiesengeissbart oder Mädesüss, wie die Pflanze auch genannt wird, kommt von Mitteleuropa bis Mittelasien vor. Es ist eine ausdauernde, bis 2 m hohe Pflanze, mit kräftigem Wurzelstock und creme-weissen Blüten. In Gebieten mit intensiver Landwirtschaft ist sie selten geworden. Erst während der Renaissance wurde man auf die Heilwirkungen aufmerksam. In Sibirien ist Mädesüss ein beliebtes Nahrungsmittel. Wissenschaftlich wurde früher die Pflanze auch "Spirea ulmaria" genannt. Mädesüss nennt man sie, wegen ihres süssen Duftes. Die Wiesenkönigin und die Silberweide waren ein wichtiger Bestandteil in der Forschung, um die Salicylsäure besser kennen zu lernen. Aus diesen Pflanzen wurde zu Beginn Salicylsäure isoliert um Aspirin herzustellen. Salicylsäure wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend, krampflösend, harntreibend, schweisstreibend, adstringierend, herzstärkend und äusserlich narbenheilend. Bei fiebrigen Erkältungen hilft sie beim Schwitzen. Wiesenkönigin kann auch als magenwirksames Mittel empfohlen werden. Weitere Wirkstoffe sind unter anderem: Flavonoide Quercetol-4-Glucosid, Querecetol-3-galattosid und Vitamin C (siehe auch Silberweide und Mutterkraut).

Ein wenig Geschichte: 1827 isolierte Leroux, ein französischer Apotheker, aus der Rinde einer Weidenart, lat. Salix purpurea, Salicin, das mit der Salicilsäure der Wiesenkönigin verwandt ist. 1838 gelang es Professor Piria in Pisa und Turin Salycilsäure rein herzustellen. Im 19.Jahrhundert wurde folglich aus verschiedenen Pflanzen Salicilsäure gewonnen und gegen Krankheiten wie Neuralgien, Ischias, allgemeine Schmerzen und gegen Krankheiten des rheumatischen Formenkreises eingesetzt. Bei Überdosierungen dieses extrahierten Wirkstoffes stellte man aber Irritationen im Verdauungstrakt fest.. "Bayer" lancierte im Jahre 1889 ein grosse Werbekampagnie für ein Medikament unter dem Namen Aspirin (A - wie acetil, spirin - wie spirea). Am 10. Oktober 1879 wurde erstmals im Auftrag von "Bayer" Acetil-Salicilsäue synthetisch hergestellt. Jetzt konnte das Medikament den Siegeszug um die Welt antreten ...

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
3-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser 250 mg/Kapsel

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Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Kontraindikation: Bei Salycilsäure-Allergien ist Vorsicht geboten.

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Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

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