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Wermut (Artemisia absinthium)

Wermut (Artemisia absinthium)

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Stichwort

Das Lebermittel

Anwendung


Magenbeschwerden (Magendruck), Magenübersäuerung, Gastritis, Blähungen, Darmträgheit, Appetitmangel, Hepatitis, Gallenunterfunktion, Leberunterfunktion, Darmwürmer, Uterusstimulation, schwache Menstruation

Bezug zur Psyche


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Beschreibung

Wermut als Aperitif ist in Italien sehr bekannt und regt den Appetit an. Wermut hat einen guten Ruf, da viele feine Kräuter verwendet werden. Wermut als Heilkräutlein empfahl schon der Schweizer Kräuterpfarrer Künzle. Pfarrer Kneipp riet seinen Patienten zur Abhilfe gegen Magenverstimmung und schwerer Verdauung Wermut. Bitterstoffe wie Absinthin, Anabsinthin, Artabsin und Artemisin, Apfelsäure, Bernsteinsäure Kalisalze, Mangan, aber auch ätherische Öle wie Cadinen, Phellandren, Pinen und Thujon sind appetitanregend, blähungswidrig, verdauungsfördernd, krampflösend, galletreibend, haben menstruationsfördernde Eigenschaften und stimulieren den Uterus. Wermut wird vielen "Magenbitter-Schnäpsen" beigefügt um die Verdauung anzuregen. Sie können Wermut in Ihrem Kräutergarten an einem geschützten, aber sonnigen Plätzchen anpflanzen. Er kann bis 1 Meter hoch und 5 - 10 Jahre alt werden. Der mit Wermut verwandte, mildere Beifuss kann bei ähnlichen Indikationen angewendet werden (siehe Beifuss). Wermut sollte nur bedingt von schwangeren Frauen eingenommen werden, da er den Uterus stimuliert.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
3 x 1-2 Kapseln tägl. mit viel Wasser 130 mg/Kapsel

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Nicht während Schwangerschaft einnehmen.

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Literatur



Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass es viel bequemer ist bei einer Beschwerde einfach eine Tablette oder ein Zäpfchen einzunehmen und das innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden das Symptom verschwunden ist. In der Naturmedizin ist das oftmals eine Therapie mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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