Weihrauch wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, immunstimulierend, antiödematös, Leber schützend, verdauungsfördernd, desinfizierend und antimikrobiell. Keine andere Duftpflanze beflügelt unsere Phantasie mehr als der Weihrauch. Weihrauch ist das Gold der Düfte. Bereits in der Antike wurden Harze des Weihrauch-Baumes von indischen, griechischen und chinesischen Heilkundigen als Heilmittel verwendet. Heute geniesst die Weihrauch-Therapie ein hohes Ansehen in medizinischen Fachkreisen und in der Bevölkerung. Wir sehen in den Weihrauchpräparaten eine wertvolle Ergänzung zu synthetisch hergestellten Arzneimitteln. So nutzen wir seit vielen Jahren Weihrauch und deren Boswelliasäuren zur Entwicklung wirksamer Nahrungsergänzungs- und Hautpflegemitteln. Kleine Einführung in die Geschichte des Weihrauchs: Er ist so alt wie die Menschheit. Schon seit Jahrhunderten verwendet man Weihrauch in der traditionellen ayurvedischen Medizin. Der Weihrauchstrauch oder -baum (botanischer Name: Boswellia) ist eine Gattung der Balsambaumgewächse.
In den Trockengebieten Ostafrikas, auf der arabischen Halbinsel und in Indien kommen Boswellien in über 20 Arten vor. Im Frühjahr wird die Rinde des Baumes angeschnitten, der Milchsaft tritt aus, härtet an der Luft und karamelisiert.
Die Harze enthalten Gemische von mehr als 80 verschiedenen ätherischen Ölen sowie verschiedenen Boswelliasäuren, Polysaccharide und Terpene. Die Weihrauchgewinnung ist für viele Regionen ein wichtiger Wirtschaftszweig. Weihrauch war als religiöses Räucherwerk, als Medizin, als Grabbeilage, als Parfüm, als Symbol für Macht und Reichtum und sogar als Kampfstoff mehrere tausend Jahre eine begehrte Ware, die zu hohen Preisen gehandelt wurde.
Anwendungsgebiete: Weihrauch ist ein grosses Heilmittel für zahlreiche Erkrankungen. Zur Wirkung von Extrakten aus Weihrauchharz gibt es vielversprechende Laboruntersuchungen und erste klinische Studien.
Boswelliensäuren verhindern nachweislich die Bildung von sogenannten Leukotrienen, die bei Entzündungen eine wichtige Rolle spielen.
Gemeinsamkeiten: Alle obenerwähnten Erkrankungen sind mit einer chronischen Entzündung verbunden.
Das Immunsystem der betroffenen Patienten ist überaktiv oder massiv gestört. Bei der Therapie dieser Erkrankungen wird in erster Linie die Entzündungsreaktion unterdrückt.
Zur Therapie dieser Erkrankungen muss das Medikament der Wahl über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Patienten, die unter diesen Krankheiten leiden, wünschen sich deshalb möglichst nebenwirkungsarme Medikamente. Bei allen genannten Erkrankungen ist die Einnahme eines Medikamentes, das gezielt nur die Leukotrienenbildung hemmt, sinnvoll. Daher kann Weihrauch als Entzündungshemmer theoretisch das Mittel erster Wahl sein. Es sind nach bisherigen Erkenntnissen so gut wie keine Nebenwirkungen bekannt.
Kapseln
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Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.
Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.
Quellennachweis: health4life.ch
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