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Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B1 (Thiamin)

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Stichwort

Für die Nerven

Anwendung


Krämpfe, Lähmungen, Nervenentzündungen, Muskelschwäche, Ernährung (falsche), Alkoholmissbrauch, Kaffeemissbrauch

Bezug zur Psyche


Reizbarkeit, Depressionen

Beschreibung

Die Forschung hat dieses Vitamin im 20. Jahrhundert entdeckt. Es ist ein wichtiger Bestandteil des zentralen Nervensystems und zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen. Es beteiligt sich an der Reizübertragung und Nervenerregbarkeit. Von der nahrungsbedingten Seite her wurde die seit dem 17. Jahrhundert bekannte Beri-Beri-Krankheit (schwere Nerven- und Muskelschäden), in Zusammenhang mit dem Vitamin B gebracht.

Dieses Vitamin wird noch wie folgt angewendet:

- Bei Aufnahmestörungen aus dem Darm, z. B. chronischen Entzündungen des Darms
- körperlicher Anstrengung
- falscher Ernährung
- Nach Entfernung von Teilen des Dünndarms
- übermässigem Genuss von Kaffee, Tee,
- Alkohol

Zu beachten: Alkohohl vermindert die Aufnahme von Vitamin B1

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Männer: 1.2 mg
Frauen: 1 mg
Schwangere: 1.2 mg
Stillende: 1.4 mg

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

Getreide, Fleisch, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Hefe, Nüsse, Samen

Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Bei massiver Überdosierung (z.B. durch Infusion) kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen
kommen.

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: health4life

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