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Veilchen (Viola odorata L.)

Veilchen (Viola odorata L.)

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Stichwort

Gut gegen Husten

Anwendung


Hautmittel, Seitenstechen, Blut reinigend, Geschwüre, Harnlassen (brennen), Fieber, Alkoholmissbrauch, Schlafstörungen, Husten (trockener), Kopfschmerzen, Rheuma

Bezug zur Psyche


Psychische Unruhe, Reizbarkeit, Melancholie, innerliche Ausbrüche, bei Zurückhaltung

Beschreibung

Das Veilchen ist eine einjährige Staude, die man oft in unseren Gärten findet. Es hat kleine violette Blüten, die im Frühling aus dem Gras wachsen. Man findet es oft an Zäunen, Hecken, Waldrändern und auf schattigen Wiesen. Die Blütezeit ist von März bis April. Die Pflanze wird 10 bis 20 cm gross.

In der Naturmedizin wird das Veilchen heute besonders bei Beschwerden der Atemorgane eingesetzt, wie zum Beispiel bei Husten. Die Pflanze hat aber auch eine Blut reinigende Wirkung und ist bei verschiedenen Hautkrankheiten wirksam.

Schon im Altertum war das Veilchen als helfende Pflanze bekannt, man berichtet zum Beispiel, dass Hippokrates das Veilchen gegen Kopfschmerzen und Sehstörungen eingesetzt hat.

Verwendete Pflanzenteile: Das blühende Kraut, die Wurzel
Inhaltsstoffe: Saponine Bitterstoffe Alkaloid Violin Cyamin (blauer Farbstoff) Glykoside Salizylsäuremethylesther Odoratin

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
2 El Tl 0,3 Liter Wasser aufkochen und 5 min ziehen lassen. Empfohlen wird 2-mal täglich.

Husten-Sirup
100 g Veilchenblüten
1 Liter Wasser
1,5 kg Zucker
Man entfernt den kleinen, weissen Sporn am Ansatz der Blütenblätter, gibt die Blüten in das kochende Wasser und lässt über Nacht ziehen.
Dann siebt man ab, löst den Zucker in der Flüssigkeit unter Erwärmung auf. Es entsteht dabei ein Sirup.
Täglich 4 Esslöffel einnehmen.

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: kraeuter-verzeichnis.de

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