Wilden Thymian findet man bis hinauf in die Berge. Die Ägypter schätzten seinen Wert hoch ein und in den Kapitularien Karl des Grossen (Verzeichnis der Kräuter, die in den Klostergärten angepflanzt werden mussten), wird der wilde Thymian erwähnt. Untersuchungen ergaben folgende Wirkstoffe: Ätherisches Öl, wie Zymol, Thymol, Carvacol, Bitterstoffe, 10% Gerbstoffe, Saponin, Eisen, Kalzium, und andere Mineralien und Spurenelemente. Durch diese Inhaltsstoffe hat Thymian eine leicht antibiotische Wirkung und bekämpft dadurch Bakterien und Viren. Er ist entzündungshemmend, krampfstillend, immunisierend, desinfizierend, schleimlösend und wirkt stimulierend auf die Verdauung. Man braucht sich beim Thymian nicht vor hoher Dosierung zu fürchten, denn oft führt gerade sie zum Ziel, den Husten zu stillen, auch bei Kindern. Asthmatiker und Emphysematiker schätzen die krampflösende Wirkung. Während der Schwangerschaft sollten nur geringe Mengen Thymian verwendet werden. Ideale Kombinationspflanzen: Eukalyptus oder Kamille.
Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab
Die Ernte des Thymians kann stetig erfolgen. Das blühende Kraut wird im Schatten getrocknet. Danach werden die Blätter abgestreifft und in einem dunklen Behälter luftdicht verschlossen.
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Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.
Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.
Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.
Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3
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