Health4Life
» Heilmittel
Heilpflanzen Vitamine Mineralstoffe Spurenelemente Aminosäuren Spagyrik Vitalpilze Homöopathie Obst und Gemüse

Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)

Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)

Bewertung 2  
Diesen Wirkstoff weiterempfehlen - Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)  Diesen Wirkstoff ausdrucken - Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)  Zurück

Stichwort

Das Universalmittel

Anwendung


Akne, Pickel, Hautentzündung, Sonnenbrand, leichte Verbrennungen, Schuppen, fettes Haar, Milchschorf, Herpes, Warzen, Abszesse, Furunkel, Infektion der Atemwege, Zahnfleischentzündung, Karies, Fusspilz, Nagelpilz, Candidas albicans, Soore, Schürfungen, Verletzungen (leichte), Läuse

Bezug zur Psyche


-

Beschreibung

Der Name Teebaum ist leicht irreführend, da er mit dem was Tee für uns bedeutet überhaupt nichts gemeinsam hat. Als im Jahre 1770 Kapitän Cook das Gebiet der Aborigines besuchte, kochten seine Seeleute einen würzigen Tee aus den Blättern des Melaleuka-Baumes. Daher der Name Teebaum (nicht zu verwechseln mit dem Teestrauch). Der "Teebaum" wächst in bestimmten Regionen Australiens. Das Teebaumöl wird durch das Destillieren der Blätter des Teebaumes gewonnen. Es ist eine farblose bis leicht gelbe Flüssigkeit, hat einen charakteristischen Geschmack und Geruch.

Teebaumöl wird seit langer Zeit sowohl für medizinische Zwecke, als auch zur Schönheitspflege eingesetzt. Die Bundjalung-Aborigines machten aus den zerstampften Blättern des Teebaumes Umschläge bei entzündlichen Wunden und Hautkrankheiten. Die Heilkräfte sind diesen Ureinwohnern schon seit Jahrtausenden bekannt und überliefert. Die ersten weissen Siedler lernten von den Aborigines schnell die vorzüglichen Eigenschaften des Öls schätzen und schon bald war es ein wichtiger Bestandteil der Erste-Hilfe-Ausrüstung im Busch.

Der Baum wird etwa 7 m hoch und zeigt eine erstaunliche Überlebenskraft, überwindet er doch wiederkehrende Trockenzeiten, wochenlange Überschwemmungen, sowie verheerende Waldbrände. Teebaumöl gehört zu den aufregendsten und interessantesten ätherischen Ölen, da es rund 48 organische Verbindungen aufweist. In der Aromatherapie deckt es den wohl grössten Anwendungsbereich ab. Achten Sie beim Kauf der Essenz auf den Cineol- (unter 5%) und Terpinen-4-ol-Gehalt (über 35%). Manchmal wird Melaleuca alternifolia mit ertragreicheren und daher billigeren Sorten, wie Melaleuca linariifolia oder Melaleuca dissitiflora gemischt. Zum Teil wird auch der Cineol-Gehalt künstlich gesenkt und der Terpinen-4-ol-Gehalt angehoben um eine bessere Qualität vorzutäuschen. Therapeutisch am wertvollsten sind nur die naturbelassenen, unverfälschten Teebaumöle.

Nach den Anwendungsmöglichkeiten vom australischen Teebaumöl beschreibe ich noch kurz vier andere wertvolle "Teebaumöle": Niaouli (Melaleuca viridiflora), Cajeput (Melaleuca cajeput), Manuka (Leptospermum scoparium) und Kanuka (Kunzea ericoides).

Es gibt viele Bücher über dieses interessante ätherische Öl. Beim sanamin-Verlag erhalten Sie Auskunft über deren Titel. Sie sind voll von vielen Erfahrungsberichten, daher möchte ich mich auf das Wesentliche beschränken und nur ein paar Beispiele anführen, bei denen schon gute Erfolge verzeichnet wurden:

Akne, Pickel, Hautentzündungen und Hautreizungen, rissige Haut: Gesicht gründlich waschen, das Teebaumöl mit den Fingerspitzen direkt aus der Flasche sparsam 3-4 mal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen, nach Besserung 1-2 mal täglich. Teebaumöl auch ins warme Wasser geben und das Gesicht reinigen. Kann während einigen Wochen angewandt werden. Teebaumöl hat etwa eine 5-fache desinfizierende Wirkung, als handelsübliche Desinfektionsmittel.

Sonnenbrand, leichte Verbrennungen:

Einige Tropfen Teebaumöl auf die betroffenen Stellen auftragen. Wirkt schmerzlindernd.

Arthritis, Krampfadern, Prellungen, Muskelschmerzen:

3-5 Tropfen mit einer kleinen Menge Energetik-Crème vermischen und auf die betroffene Stelle einmassieren. Kann auch unverdünnt auf die Haut einmassiert werden.

Haarpflege, Schuppen, fettes Haar, Kinderschorf:

Vor dem Waschen mit 4-5 Tropfen Teebaumöl die Kopfhaut massieren. Dem Shampoo einige Tropfen Teebaumöl beigeben. Wirkt durchblutungsfördernd und kräftigt die Haarwurzeln, wenn nach dem Waschen 2-3 Tropfen auf die nassen Haare einmassiert werden.

Herpes, Warzen, Abszesse, Furunkel:

Unverdünnt mehrmals täglich 1 Tropfen auftragen. Wirkt gegen Viren und desinfiziert.

Infektion der Atemwege:

Nase mit Teebaumöl einreiben. Mit 1 Tropfen gurgeln. Zum Inhalieren 5 Tropfen in eine mit heissem Wasser gefüllte Schüssel geben, Dämpfe einatmen. Brust und Rücken einreiben. Vor dem Schlafen einige Tropfen auf das Kopfkissen geben. 100% echtes Teebaumöl hinterlässt keine Flecken.

Zahnfleischentzündung, Karies:

Nach dem Zähneputzen 1 Tropfen Teebaumöl mit Zahnbürste einmassieren. Der Duft ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig. 100% reines Teebaumöl kann verdünnt auch eingenommen werden.

Fuss- und Nagelpilz, Candidas, Soore:

Befallene Stellen waschen, 2 x täglich einige Tropfen einmassieren, Nägel bei Nagelpilz mit Feile aufrauhen, 2 x täglich 1 Tropfen einmassieren. Zur Desinfektion kann der ganze Fuss eingerieben werden.

Riechende Füsse:

Dem abendlichen Fussbad 10 Tropfen beigeben. Die Füsse eventuell mit einigen Tropfen Teebaumöl massieren.

Schürfungen, leichte Verletzungen:

1 - 2 Tropfen auf die betroffenen Stellen auftragen. Wirkt schmerzlindernd und desinfizierend.

Läuse, Ungeziefer:

Kopfläuse sind sehr unangenehm. Teebaumöl vertreibt sie wirksam. Auch gegen Läuse und Ungeziefer an Pflanzen, sowohl im Zimmer als auch im Freien. Bei empfindlichen Pflanzen, Teebaumöl verdünnen. Ist ein biologischer Pflanzenschutz.



Achten Sie auf 100% reines Melaleuca alternifolia-Öl, verlangen Sie das Zertifikat!

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Nach Anwendug (siehe Beschreibung)

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

Zurzeit ist kein Eintrag vorhanden. Wenn Sie aus zuverlässiger Quelle oder selbst wissen, an welchem Ort dieses Heilmittel zu finden ist, ist health4life.ch Ihnen dankbar um ein kurzes Email. HIER geht es weiter zu dem Kontaktformular oder zur E-Mail Adresse.

Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Zurzeit sind keine Angaben vorhanden. Ueber allfaellige Nebenwirkungen sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Aerztin, Apothekerin oder Drogistin.

Ihre Erfahrung mit diesem Heilmittel weitergeben

Wenn Sie bereits Erfahrungen gesammelt haben mit diesem Wirkstoff, können Sie diese hier in Form einer Bewertung weitergeben. Für eine Bewertung benötigen Sie einen Account, den können Sie HIER gratis anfordern.
Das Health4Life Team bedankt sich herzlich bei Ihnen.

Erfahrung weitergeben

Passwort    

Bei diesem Wirkstoff wurden 2 Bewertung(n) abgegeben. Davon waren 87% zufrieden.

Die Erfahrungen:
Zurzeit sind keine Erfahrungswerte registriert

Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

Dieser Wirkstoff wurde 5984 mal betrachtet. Möchten sie auch eine Bewertung abgeben? Das können Sie ganz einfach machen oben beim Wirkstoffbild. Die Bewertung erfolgt durch 5 Sternen. (5 Sterne = hervoragend). Eine Gesamtübersicht der Statistiken erhalten Sie bei http://www.health4life.ch/heilmittel/statistik.php.



Weitere Wirkstoffe


In Europa wurde die Traubensilberkerze als Indianer-Heilmittel bekannt. Sie haben die Wurzeln in Scheiben [weiter]

Bei Reisekrankheit und Erbrechen

Ingwer ist ein sogenanntes Rhizom-Gewächs, d.h. die Pflanze besitzt keine Hauptwurzel, was für Einkeimblättrige [weiter]