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Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

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Stichwort

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Anwendung


Bronchitis, Husten, Keuchhusten, Verschleimung, Asthma, Sinusitis (allergiebedingte), Heuschnupfen, Wundheilung, entzündungshemmend, spasmolytisch, Ekzeme (trockene), Psoriasis, Kopfschmerzen, Blasensteine, Nierensteine, Harndrang, Lungenleiden, Hypertonie

Bezug zur Psyche


bei innerlicher Unruhe, Glücksuche

Beschreibung

Der Name Wegerich beschreibt allein schon, wo er sich breit macht, nämlich auf Naturwegen und Pfaden. Der Bauer liebt den Wegerich nicht, da er den besseren Futterpflanzen den Boden wegnimmt. Verschiedene Wegericharten standen in der Heilkunde schon im Altertum hoch im Kurs. Heute findet vor allem der Spitzwegerich Verwendung. Die Wirkstoffe, ätherisches Öl, Chlorophyll, Glykosid, Schleim-, Gerbstoffe, Aucubin, Lab-Enzym, Invertin, Emulsin, Vitamine A, C, K, Schwefel, Mineralsalze, sowie Kiesel-, Phosphorsäure, sind in ihrer Kombination blutstillend, wundheilend, schleimlösend, krampflösend, antibakteriell, antikatarrhalisch und fiebersenkend. Neuere Untersuchungen haben sogar antibiotische Wirkstoffe an den Tag gebracht. Gemäss Pfr. Kneipp vermag frischer Spitzwegerichsaft auch das Gehör zu verbessern und kann den Schmerz bei Bienen- und Insektenstichen lindern. Bei einer speziellen Wegerichart (Plantago ovata) wird der Samen als ballaststoffreiches Abführmittel mit einer starken Gelbildung verwendet (siehe Ispaghul).

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
1 Tl in 0,3 l Wasser aufkochen und 15 min ziehen lassen. 3-mal tägl.

Kapseln
3-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser, eventuell mit Eukalyptus und Thymian 220 mg/Kapsel

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Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Vorsicht bei Pollenallergien

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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