Der Name Wegerich beschreibt allein schon, wo er sich breit macht, nämlich auf Naturwegen und Pfaden. Der Bauer liebt den Wegerich nicht, da er den besseren Futterpflanzen den Boden wegnimmt. Verschiedene Wegericharten standen in der Heilkunde schon im Altertum hoch im Kurs. Heute findet vor allem der Spitzwegerich Verwendung. Die Wirkstoffe, ätherisches Öl, Chlorophyll, Glykosid, Schleim-, Gerbstoffe, Aucubin, Lab-Enzym, Invertin, Emulsin, Vitamine A, C, K, Schwefel, Mineralsalze, sowie Kiesel-, Phosphorsäure, sind in ihrer Kombination blutstillend, wundheilend, schleimlösend, krampflösend, antibakteriell, antikatarrhalisch und fiebersenkend. Neuere Untersuchungen haben sogar antibiotische Wirkstoffe an den Tag gebracht. Gemäss Pfr. Kneipp vermag frischer Spitzwegerichsaft auch das Gehör zu verbessern und kann den Schmerz bei Bienen- und Insektenstichen lindern. Bei einer speziellen Wegerichart (Plantago ovata) wird der Samen als ballaststoffreiches Abführmittel mit einer starken Gelbildung verwendet (siehe Ispaghul).
Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab
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Vorsicht bei Pollenallergien
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Die Erfahrung zeigt, dass es viel bequemer ist bei einer Beschwerde einfach eine Tablette oder ein Zäpfchen einzunehmen und das innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden das Symptom verschwunden ist. In der Naturmedizin ist das oftmals eine Therapie mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.
Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.
Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.
Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3
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