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Selen

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Stichwort

Ein starkes Antioxidans

Anwendung


Schwermetallbindung, Rheuma, Herzkrankheiten, Krebs

Bezug zur Psyche


-

Beschreibung

Es ist unerlässlich für die Erzeugung des Enzyms Glutathion-Peroxidase, das freie Radikale neutralisiert. Daraus folgt auch sein Einsatz bei Arthritis und Rheuma, zur Vorbeugung und begleitenden Therapie von Krebserkrankungen und zur Verlangsamung des Alterungsprozesses. Mittlerweile zeigen über 200 Studien, dass ein niedriger Selenspiegel das Krebsrisiko erhöht.

Das US-amerikanische National Cancer Institut begleitete eine Doppelblind-Studie über den Einfluss von Selen auf Haut-, Darm- und Prostatakrebs. Die Universität Bonn veröffentlichte die Zwischenergebnisse 1996. Die Studie begann 1983 und umfasste 1321 Patienten. Die eine Hälfte bekam täglich 200 mcg Selen, die andere Placebos.
Resultat: Die Krebshäufigkeit in der Selengruppe war signifikant niedriger (77 gegenüber 119). Die Sterblichkeitsrate war um 17 % niedriger. Am stärksten war der Einfluss auf Prostata- (13 zu 35), Darm- (8 zu 19) und Lungenkrebs (12 gegenüber 26. Dr. Peter Greenwald vom NCI folgerte: "Es gab zwei Ergebnisse dieser Studie. Erstens gab es keine Nebenwirkungen und zweitens sahen wir klar positive Auswirkungen auf drei häufige Krebsarten."
Niedrige Selenwerte sind auch ein Risikofaktor für Herz- und Gefässerkrankungen. Bei niedrigen Werten wurde mehr Arterien verengende Plaque gefunden. Dies könnte auf die Verhinderung der Oxidation von Blutfetten zurückzuführen sein.

Selen bindet giftige Schwermetalle.
Dadurch werden z.B. Cadmium und Quecksilber inaktiviert und ausgeschieden. Gerade mit diesen beiden giftigen Schwermetallen kommen wir in unserer Umwelt häufig in Berührung. Aus Amalgam-Zahnfüllungen wird ständig Quecksilber freigesetzt. Cadmium ist Bestandteil von Auto- und Industrieabgasen sowie des Tabakrauchs.

Deckt die tägliche Ernährung den Bedarf an Selen?
Die Selengehalte in Lebensmitteln sind bei uns im allgemeinen gering. Männer kommen durchschnittlich auf 47 mcg, Frauen auf 38 mcg Selenaufnahmen täglich. Der Selenbedarf liegt zwischen mindestens 20 bis zu maximal 300 mcg Selen täglich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt einen Bedarf von 20 bis 100 mcg täglich für Kinder ab 10 Jahren und für alle Erwachsenen an. Vor allem bei einem Mehrbedarf durch Krankheiten oder durch schwere Belastungen können Selenzufuhren aus der Ernährung nicht ausreichend sein.

Wann besteht ein erhöhter Bedarf an Selen?
Bei alten Menschen finden sich häufiger niedrige Selenspiegel, vermutlich durch zunehmend einseitige, prozessierte Ernährung, aber auch durch geringere Aufnahme an Lebensmitteln. Die ausreichende Selenversorgung ist aufgrund der vielen schützenden Funktionen im Alter besonders wichtig. Bei Rauchern sind oft hohe Cadmiumwerte bei meist niedrigen Selenspiegeln zu finden, auch bei erhöhter Quecksilberbelastung kann Selen fehlen. Bei einer Reihe von Krankheiten sind die Selenspiegel oft erniedrigt, das gilt z.B. für Rheuma, Herzkrankheiten und Krebs.

Welche Einnahmeform ist die beste?
Selenhefe ist die natürlichste Quelle für Selen und somit zu bevorzugen. Selenhefe enthält das Selen so, wie es auch in (naturbelassenen) Nahrungsmitteln zu finden ist. Der grösste Anteil an Selen liegt bei der Selenhefe in Form von Selenomethionin vor, daneben sind weitere Selenverbindungen enthalten, die bisher noch nicht näher spezifiziert bzw. untersucht wurden.
Selenhefe und Selenomethionin werden als organische Selenverbindungen bezeichnet. Selenomethionin ist ein an Methionin gebundenes Selen (Selenoaminosäure, Aminosäurechelat).
Nicht organische Selenverbindungen wie Selenat und Selenit besitzen eine geringere Bioverfügbarkeit als organische Verbindungen.
Eine Studie zeigte, dass organische Formen von Selen eine etwa 705 bessere Bioverfügbarkeit aufweisen als anorganisches Selenit. [Janghorbani, M., et al., Amer. J. Clin. Nutr. 40:208-18(1984)]
Selenocystein ist tierischen Ursprungs und als Nahrungsergänzung nicht zu empfehlen.

Welche Form von Selen empfehlen Experten?
- Dr. Philip Wagner von der Oregon State University:
Nur die natürliche Form von Selen, wie sie in Nahrungsmitteln vorkommt, kann die Entwicklung bestimmter Krebsarten hemmen.
Reines Selenomethionin ist nicht so wirksam wie natürliches Selen aus Pflanzen oder Hefe.
- Dr. Peter Surai vom Scottish Agricultural College:
Organisches Selen, wie es in Hefe vorkommt, ist eine bevorzugte Zufuhrform zur Erhaltung einer guten Gesundheit.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Männer: 20 - 100 mcg
Frauen: 20 - 100 mcg

Für Krankheitsvorbeugung bis 200 mcg

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Die Giftschwelle liegt ca. beim 20 - 50 fachen der empfohlenen täglichen Zufuhr. Eine chronische Toxizität liegt vor, wenn die tägliche Einnahme bei ca 800 mcg/Tag liegt.

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: gesundheitsseiten.com

Statistik

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