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Schöllkraut (Chelidonium majus)

Schöllkraut (Chelidonium majus)

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Stichwort

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Anwendung


Gallenunterfunktion, Gallenkoliken, Spasmen, Leberunterfunktion, Gelbsuchtnachbehandlung, Leberzirrhose, Verdauungsstörungen, Reizbarkeit, Nierenbeckenentzündung, Nierensteine, Husten, Zornausbrüchen, Augenkrankheiten, Magen-Darm-Trakt (Verkrampfungen), Leber (leicht verfettigt), Mundgeschmack (bitterer)

Bezug zur Psyche


Gedankenkreise, Sorgen, Angst, Depression, Wut

Beschreibung

In vielen Kräuterbüchern wird Chelidonium als gutes Gallenmittel gelobt, besonders wenn Spasmen und Krämpfe mit einer gestörten Funktion der Gallenwege auftreten. Eine Gallenkolik kann mit Schöllkraut gelindert werden. Alkaloide wie Chelidonin (das ähnlich wirkt wie Papaverin), Berberin, Sanguinarin, Protopin und Chelerythrin des blühenden Krautes und der Wurzeln sind spasmolytisch und sind ein schwaches Analgetikum. Zusammen mit Chelidonsäure, anderen Pflanzensäuren, Flavonoide, Enzyme, Saponin und Carotinoide sind sie für den gelblich-orang gefärbten Milchsaft der Pflanze und Wurzel verantwortlich, dieser ist ein Balsam für die Gallenwege und die Verdauung. Der frische Milchsaft wurde früher erfolgreich gegen Warzen eingesetzt, daher auch der volkstümliche Name "Warzenkraut".

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
2 Tl in 0,3 Liter Wasser aufkochen und 5 min ziehen lassen. Ca. 2-mal täglich vor dem Essen über mehrere Wochen hinaus

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Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

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Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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