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© sanat.tv Walter Fürer
Schachtelhalm (Equisetum arvense)

Schachtelhalm (Equisetum arvense)

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Stichwort

Bei überschüssiger Harnsäure

Anwendung


Blasenentzündung, Blutungen, Mineralsalzmangel, Mundschleimhaut Beschwerden, Nasenbluten, Schwangerschaftsstreifen, Hautbeschwerden, Schwitzen, Gewebserkrankungen, Rheuma, Gicht, Fingernägeltonikum

Bezug zur Psyche


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Beschreibung

Die Schachtelhalme haben aussergewöhnliche Wirkstoffe: Kieselsäure, Glykosid,Gerbstoffe, Saponin (Equisetonin),Eisen, Mangan, Aluminium, Magnesium, diverse Flavonide und Palustrin.
Sie können blutstillend (auch bei Nasenbluten), harntreibend und narbenbildend wirken. Zudem bauen sie die Haut auf und führen unserem Körper Mineralien zu.
Über mehr pflanzlich gebundene Kieselsäure verfügt nur noch der Bambus. Im Wechsel mit Bambus kann der Körper wunderbar remineralisiert werden, was insbesondere ältere Menschen beachten sollten. Die Sprossteile wirken stark harntreibend bei Harnweg- und Prostataleiden, beruhigen auch die Schleimhäute der Harnwege, helfen bei Bettnässen und Hautproblemen.
Geerntet wird während der ganzen Wachstumszeit. Der Absud sollte mindestens 15 Minuten oder noch länger gekocht werden, um die wichtigsten Wirkstoffe freizusetzen. Besonders hier empfiehlt sich die Kapsel, denn das Pulver der Pflanze ist fein zerrieben, unvermischt und in reiner Form darin enthalten.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
Je nach Konzentration

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. In der Schweiz unterliegt dieser Wirkstoff bzw. Pflanze dem Heilmittelgesetz und erfordert um Äbklärung bei einer Fachkraft. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab.


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

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Literatur



Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass es viel bequemer ist bei einer Beschwerde einfach eine Tablette oder ein Zäpfchen einzunehmen und das innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden das Symptom verschwunden ist. In der Naturmedizin ist das oftmals eine Therapie mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: health4life.ch

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