Die ursprünglich im Mittelmeer heimische, alte Kulturpflanze wird heute in allen Gärten angebaut. Die beste Heilwirkung hat die in Dalmatien heimische Salbei. Über die Heilkraft waren schon die alten Römer unterrichtet. Verwendet werden die Blätter, die kurz vor der Blüte geerntet werden. Die zahlreichen Wirkstoffe wie Tuyon, Pinen, ätherisches Öl wie Cineol, Kampfer, Borneol, Salven, Aspargin, Saviol, Glutamin, Saponin, Rosmarinsäure, Urolsäure usw., lindern bei obigen Indikationen. Sie unterstützen den Organismus, indem die Wirkstoffe auf die endokrinen Drüsen und Nerven ausgleichend wirken. Daher kann Salbei als Freund des Sympathikus (zentraler Steuerungspunkt des Nervensystems) bezeichnet werden. Frauen mit Zyklusstörungen können mit Salbei Linderung erfahren. Abgespannten Menschen und bei Impotenz oder Frigidität hilft er. Salbei wirkt antibakteriell, virustatisch, fungistatisch, adstringierend und schweisshemmend. Er sollte nicht über längere Zeit eingenommen werden. Pflanzen Sie sich eine Salbeistock in den Garten, denn auch als Gewürz ist Salbei sehr willkommen. Salbei bevorzugt kalkhaltigen Boden.
Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab
Salbei wird bei sonnigen Standorten mit trockenem und durchlässigem
Boden gefunden. Wer selbst sie ausähen möchte, kann dies tun ab April. Die Ausgewachsenen
Pflanzen lassen sich durch Teilung vermehren. Möchte man einen besonderen guten Wuchs erziehlen, muss man ihn im Frühjahr zurückschneiden.
Nach der Ernte werden die Salbeiblätter getrocknet. Der Aufbewahrungsort ist vorzugsweise in einem dunklen Gefäss.
Stillende Mütter sollten auf Salbei verzichten, da die Blätter ein Abstillen der Milch bewirken. Ebenfalls Epileptiker, da die Blätter Thujon enthalten und in seltenen Fällen einen Anfall auslösen könnten.
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Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.
Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.
Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.
Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3
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