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Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

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Stichwort

Das Tonikum

Anwendung


Kreislaufschwäche, Herzbeschwerden (nervöse), niedriger Blutdruck, Herzwassersucht, Appetitlosigkeit, Erschöpfung, Nervosität, Menstruationsbeschwerden, Allgemeintonikum, Blähungen, Schwäche und Erschöpfungszustände, krampflösend, Verdauungsstörungen, Durchfall, Diabetes, Herzneurosen, Augenstoffwechsel (schwacher), Anämie, Hautausschläge (hartnäckige), Impotenz

Bezug zur Psyche


schwaches Ich-Bewusstsein, Depression, Ängste, gutes Tonikum für ältere Menschen, Vergesslichkeit

Beschreibung

Im Süden wächst der wohlriechende Rosmarin wild und fehlt als immergrüne Garten- und Gewürzpflanze in keinem Garten. Die meisten südländischen Gerichte werden mit Rosmarin gewürzt. Ätherische Öle wie 1,8-Cineol, Campher, Pinen, Bornylacetat, Monoterpenen wie Borneol und Limonen, aber auch Gerbstoffe, Flavonoide, Carbon- und Glycolsäuren sind Kreislauf und Durchblutungs fördernd, desinfizierend, harntreibend, krampflösend, nervenstärkend und belebend. Jungen Menschen, die immer blass aussehen, empfiehlt sich Rosmarin um den Kreislauf anzuregen, aber auch älteren Menschen mit Kreislaufschwächen ist dieses würzige Kraut eine Hilfe. Dies wussten schon die alten Griechen und in den Klostergärten fehlte Rosmarin nie. Er wird zur Blütezeit im März bis Mai geerntet und im Schatten getrocknet. Überdosierungen können Krämpfe auslösen. In der Schwangerschaft sollte man wegen der abortativen Wirkung auf ihn verzichten, oder nur wenig als Gewürz verwenden.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
1 El in 0,3 Liter Wasser aufkochen und 10 min ziehen lassen. Bis 3-mal täglich zwischen den Mahlzeiten

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Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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