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Pfefferminz (Menthae piperitae folium)

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Stichwort

Für Magen-Darm-Beschwerden

Anwendung


Antibakteriell, PMS, tonisierend, Blähungen, Übelkeit, Verdauungsschwäche, krampflösend, Erkältungskrankheiten, Grippe, Kopfschmerzen, Durchfall, galletreibend, Unterleibskrämpfe

Bezug zur Psyche


Reizbarkeit, Nervosität, Benommenheit, psychosomatische Reaktionen

Beschreibung

Die Minze bereits bekannt seit dem alten Ägypten. Sie wurde als Gewürz und Heilkraut verwendet.
Selbst in den arabischen und nordafrikanischen Ländern ist der Pfefferminztee ein bekanntes Nationalgetränk geworden.
Die Wuchshöhe der Pfefferminz beträgt ca. 50-100 cm. Die Blätter schmecken nach einem leicht ätherischen Öl, wobei dort die meisten Wirkstoffe enthalten sind. Die Blätter werden entweder extrahiert und weiter verarbeitet zu Ölen oder direkt als Tee benützt.
Aufgrund der Bitter- und Gerbstoffe in der Pfefferminze hilft sie viele Magen- und Darmbeschwerden anzugehen. Auch die Galleproduktion wird mit den Bitterstoffen stimuliert.


Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
1 Tl in 0,3 Liter Wasser aufkochen und 5 min ziehen lassen. Drei bis vier mal täglich.

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

Pfefferminz sollte sonnig bis halbschattigien Orten vorzufinden sein. Bei Selbstbepflanzung muss auf einen humusreiche Erde beachtet werden. Die Planze selbst vermehrt sich schnell über Ausläufer und Wurzelstücke.
Erntezeit für Pfeffermninz ist im Juli (vor der Blüte). Die Blätter werden abgenommen und abgestreifft. Anschliessend in einen dunklen verschlossenen Behälter untergebracht.

Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Eine Überdosierung kann zu Entzündungen im Verdauungstrakt führen.
Das Öl kann allergische Reaktionen hervorrufen. Bei längerer Einnahmezeit kann es kontraproduktiv für die Leber sein.

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: health4life

Statistik

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