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Passionsblume (Passiflora edulis Sims)

Passionsblume (Passiflora edulis Sims)

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Stichwort

Zur Entspannung und für ruhige Nächte

Anwendung


Schlaflosigkeit, Unruhe, Nervosität, Spannungen, Verkrampfungen, Depressionen, Herzneurosen, Wechseljahrbeschwerden, Reizbarkeit, Angstzustände, Schlafmittelentwöhnung, Psychopharmakaentwöhnung

Bezug zur Psyche


Reizbarkeit, Nervosität, Depression

Beschreibung

Die Passionsblume, eine Kletterpflanze mit auffallend grossen, strahligen weissen Blüten kommt ursprünglich aus dem tropischen Amerika. Sie blüht von Mai bis September. Die Blüten mit zahlreichen blauen Fäden, drei Griffeln und 5 Staubblättern haben einen Durchmesser von 7 - 9 cm. Die Maracujafrüchte stammen von der Passiflora edulis. Aus dem lateinischen übersetzt heisst Passionsblume übrigens Leidensblume.

Sie soll Sinnbild für das Leiden Christi sein. Die Entdeckung der Passionsblume verdanken wir den frommen Mönchen, Botanikern und Heilkundigen im späteren Mittelalter. Die Seefahrer brachten aus der neuen Welt eine wundersame Pflanze mit, die von den Indianern als Beruhigungsmittel gebraucht wurde. Alkaloide, Flavonoide, Harman, Harmin, Harmol, Harmalin, Glykoside und Gerbstoffe der Pflanze wirken beruhigend, schlaffördernd, nervenstärkend, entspannend, krampflösend, leicht schmerzstillend und leicht blutdrucksenkend. Sie wird zur Beruhigung und Entspannung verwendet. Die Passionsblume kann ohne Nebenwirkungen kurmässig angewendet werden.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
1 El in 0,3 Liter Wasser aufkochen und 10 min ziehen lassen. Vor dem Schlafengehen oder abends einnehmen.

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. In der Schweiz unterliegt dieser Wirkstoff bzw. Pflanze dem Heilmittelgesetz und erfordert um Äbklärung bei einer Fachkraft. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab.


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Bei hoher Konzentration kann es zu Verlangsamung der Reaktionsfähigkeit kommen.

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: health4life.ch

Statistik

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