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Mariendistel (Carduus marianus)

Mariendistel (Carduus marianus)

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Stichwort

Die Heilpflanze für Ihre Leber

Anwendung


Gallenschwäche, Leberschwäche, Hepatitis, Fettleber, Seitenstechen, Milzleiden, Gallenblasenstauung, Gallenblasenentzündung, Gallenkoliken

Bezug zur Psyche


Alte Verletzungen werden verdrückt, alles schlucken, verdrängen

Beschreibung

Seit dem Mittelalter wird die Pflanze für Heilzwecke kultiviert. Schon Paracelsus schrieb, dass die Pflanze gegen inwendiges Stechen sei. Der Arzt Rademacher hat im 17. Jahrhundert die Pflanze gründlich untersucht und sie als Leberschutzmittel empfohlen. Als eine der besten Leberschutzpflanzen hilft sie, jegliche Leberschwäche und -störung zu lindern und zum Teil sogar zu beheben.
Es wurden auch Erfolge bei Leberzirrhose, Hepatitis (auch chronische), erhöhten Bilirubinwerten im Serum, Appetitmangel und Stauungen in der Krampfadern- und Hämorrhoidenbehandlung erzielt. Der Wirkstoffkomplex mit Silymarin in der Mariendistel ist leberstärkend, -entgiftend und -schützend sowie gallefluss- und zirkulationsfördernd. Er vermag sogar neue Leberzellen zu bilden.
Sinnvoll ist es, 2- bis 3-mal im Jahr eine Leberschutzkur zu machen, allein zur Vorbeugung und zur Befreiung von Umweltgiften, die wir aus Nahrung und Luft zu uns nehmen. Mariendistel kann auch über längere Zeit eingenommen werden, ohne eine Überreizung der Leber befürchten zu müssen.
Da Silymarin schwer wasserlöslich ist, liegt der Vorteil der Kapsel auf der Hand.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
1 Tl in 0,5 Liter Wasser aufkochen und 10-15 min ziehen lassen. Einnahme vor dem Essen und Schlafengehen, oder in Form von Kapseln zu sich nehmen

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. In der Schweiz unterliegt dieser Wirkstoff bzw. Pflanze dem Heilmittelgesetz und erfordert um Äbklärung bei einer Fachkraft. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab.


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: health4life.ch

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