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Mäusedorn (Ruscus aculeatus)

Mäusedorn (Ruscus aculeatus)

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Stichwort

Der Entzündungshemmer

Anwendung


Venenschwäche, Venenentzündung, Venenstau, Krampfadern, varikose Ödeme, Couperose, Besenreisser, Cellulite, Hämorrhoiden, Kapillarpermeabilität

Bezug zur Psyche


-

Beschreibung

Der immergrüne stechende Mäusedorn trifft man im Tessin und im ganzen Mittelmeergebiet auf trockenen, steilen Abhängen an. Der knotige Wurzelstock wird im Herbst gegraben und im Schatten getrocknet. Die Wirkstoffe Ruscogenin, Neoruscogenin, Saponine, Ruscin, Kalium und Kalzium haben auf die Blutgefässe entzündungshemmende, gefässerweiternde, blutstillende, fiebersenkende und harntreibende Wirkung. Die chemische Struktur der Wirkstoffe des stechenden Mäusedorn bildet ein Steroidgerüst, das man auch bei den Corticoiden, den Hormonen aus der Nebennierenrinde findet. Diese Steroide wirken entzündungshemmend und blutstillend. Die Brüchigkeit der Kapillaren normalisiert sich. Der griechische Arzt und Pharmakologe Dioskurides ( 1. Jh.) hat in seiner Arzneimittellehre die Wirkung ausführlich beschrieben. Venenerkrankungen sind das wichtigste Anwendungsgebiet des Mäusedorns. Die Gefässspannung wird noch stärker als durch Rosskastanie beeinflusst. Der Mäusedorn lindert die Durchlässigkeit der Kapillarmembrane und die daraus resultierenden Ödeme werden gebessert. Dieses Venentherapeutikum bringt auch entzündliche Hämorrhoiden zum Abschwellen. Es sollte über längere Zeit eingenommen werden, mindestens 3 Monate. Die Pflanze steht in der Schweiz unter Naturschutz, daher sollten Fertigpräparate verwendet werden.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
3-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser 270 mg/Kapsel

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. In der Schweiz unterliegt dieser Wirkstoff bzw. Pflanze dem Heilmittelgesetz und erfordert um Äbklärung bei einer Fachkraft. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab.


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

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