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Knoblauch (Allium Sativa)

Knoblauch (Allium Sativa)

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Stichwort

Gut für den Kreislauf

Anwendung


Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verdauungsproblemen, Blut-Zuckerspiegel (stabilisierende), Blutdruck (wirkt senkend)

Bezug zur Psyche


-

Beschreibung

Knoblauch ist schon seit tausenden von Jahren sowohl als Lebensmittel, als auch als Heilmittel in der traditionellen chinesischen und indischen Heilkunst (= Ayurveda) bekannt.(1) So wurde es beispielsweise bei Herz-Kreislauferkrankungen und Verdauungsproblemen eingesetzt.

Die Hauptinhaltsstoffe im Knoblauch sind die Aminosäure Allicin und das Enzym Allinase, das Allicin in Gegenwart von Sauerstoff spaltet und so das typische Knoblaucharoma freisetzt.
Knoblauch enthält neben einer Vielzahl von Spurenelementen auch verschiedene Schwefelverbindungen, Vitamin A und C und diverse Aminosäuren. Die enthaltenen Schwefelverbindungen im Knoblauch gehören zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen und haben in verschiedenen Studien bereits gesundheitlich positive Eigenschaften gezeigt. So haben sie beispielsweise eine stake antioxidative Wirkung. Antioxidantien sind Stoffe, die so genannte freie Radikale, also Substanzen, die durch Stress oder falsche Ernährung gebildet werden und Zellen schädigen, unschädlich machen. Antioxidantien sollen daher eine krebshemmende Wirkung haben.

Neuere Studien belegen, dass Knoblauch-Extrakte das Immunsystem stärken und aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung hilfreich bei verschiedenen Krebserkrankungen sein können.

In Studien konnte gezeigt werden, dass Knoblauch aufgrund der antioxidativen Wirkung auch das Risiko der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die aufgrund von Ablagerungen in den Arterien entstehen, reduzieren kann. Solche Ablagerungen entstehen meist durch einen zu hohen Cholesterin- bzw. Blutfett-Spiegel, so dass sich Cholesterin- bzw. Fettablagerungen in den Arterien bilden (= Arteriosklerose), diese blockieren, Blutstauungen verursachen und die Arterienwände zerstören. Als Folge dessen kann es so zu einem Herzinfarkt kommen.

In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass Menschen mit einer erhöhten Knoblauchzufuhr einen niedrigeren Cholesterin- und Blutfett-Spiegel aufweisen und somit ein geringeres Risiko der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkten haben, als eine Vergleichsgruppe ohne Knoblauchzufuhr.

In einer weiteren Studie an Patienten mit erhöhtem Blutdruck konnte gezeigt werden, dass Knoblauch-Extrakte den Blutdruck wirksam senken können. Bluthochdruck gehört zu den weiteren Risikofaktoren für die Entstehung eines Herzinfarktes bzw. für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen.

Die Schwefelverbindungen im Knoblauch haben Studien zur Folge ausserdem eine blutverdünnende Wirkung. So sollen sie das Risiko der Zusammenklumpung von den so genannten Blutplättchen vermindern können und so eine weitere Ursache für eine Arteriosklerose bzw. einen Herzinfarkt reduzieren.
In weiteren Studien konnte festgestellt werden, das Knoblauch die Bildung von krebserregenden Stoffen, den so genannten Nitrosaminen, die während des Verdauungsprozesses gebildet werden, hemmen kann. Die antioxidativen Inhaltsstoffe im Knoblauch-Extrakt sind in der Lage, die Zellschädigungen, die durch krebsverursachende freie Radikale entstehen, wirksam zu unterbinden. Weitere Studien konnten zeigen, dass Knoblauch-Extrakte auch das Tumorwachstum hemmen.

Knoblauch-Extrakt soll ausserdem eine senkende bzw. stabilisierende Wirkung auf den Blut-Zuckerspiegel haben. Diese Wirkung zusammen mit der cholesterin- und blutdrucksenkenden Wirkung machen Knoblauch-Extrakte besonders wertvoll für Diabetiker.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
Je nach Konzentration

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Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: gesundheitsseiten.com

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