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Kalmus (Acorus calamus L.)

Kalmus (Acorus calamus L.)

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Stichwort

Das Tonikum für die Verdauung

Anwendung


Magentonikum, Herztonikum, beruhigend, Appetitlosigkeit, Schwächegefühl, Angstzustände, Säure-Basen Haushalt regulierend, Knochenaufbau, Gallenbeschwerden,

Bezug zur Psyche


Bei psychosomatischen Störungen im Bauchraum, allg. Süchte, Sorgen, Kummer

Beschreibung

Der Kalmus war schon im Mittelalter ein sehr bekanntes Heilmittel. Bereits im alten China wurde er "Ch'ang-Pu" genannt, was soviel wie der Lebensverlängerer bedeutet. Die Ägypter nannten ihn früher heiliges Rohr. Auch in der Bibel wird der Kalmus erwähnt.

Der Kalmus wächst fast überall an Flussufern, Gräben und Teichen. Die Wirkstoffe des Kalmus stecken in der Wurzel. Im Juni und Juli wird er ausgegraben, gereinigt und in circa 5 cm lange Stücke geschnitten. Danach spaltet man die Stücke und trocknet sie.

Der Kalmus wird zwischen 60 und 100 cm hoch. Er besitzt einen circa daumendicken Wurzelstock, aus dem ein dreikantiger Stängel wächst. Der Kalmus hat kleine grüne Blüten. Die Blätter sind schwertförmig.

Die medizinische Bedeutung des Kalmus ist eher als gering einzuschätzen. Kalmus wird überwiegend in kosmetischen Präparaten und in der Getränkeindustrie verwendet.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
2 Tl in 0,3 Liter Wasser aufkochen und 10 min ziehen lassen. Zwei mal täglich.

Verdauungsbeschwerden
1 Teelöffel mit 1/4 l kaltem Wasser ansetzen und nach 10 Std. abseihen.
Täglich mehrere Tassen schluckweise trinken.

Badezusatz zur allgemeinen Stärkung und Kräftigung
Aufguss von 250 g Kalmuswurzel in 2 Liter Wasser auf ein Vollbad

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Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

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Die Erfahrungen:
Ich habe gehört, dass diese Pflanze bei hoher Einnahme wie eine Droge wirkt.

Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: kraeuter-verzeichnis.de

Statistik

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