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Immergrün (vinca major)

Immergrün (vinca major)

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Stichwort

Der Stimulator

Anwendung


Kurzzeitgedächtnis (und Langzeit), Wachsamkeit, Schutzverstärkung für die Hirnzellen (Neuronen), Gehirndurchblutung (fördert), Gehirn (ischämische Schäden - vorbeugend), Muskelgewebe, epilepsieartigen Ausfällen (wirkt schützend), Hirnmangelerscheinungen (seniler),

Bezug zur Psyche


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Beschreibung

Immergrün (vinca major) ist ein ganz gewöhnliches Gartengrün für die Bodenbedeckung. Die Wurzeln der vinca kriechen am Boden entlang und die Pflanzen blühen im Frühling voll auf, manchmal sogar während des gesamten saisonalen Wachstums. Bekannt mit ihrer hellblauen bis leicht violetten Blütenfarbe, wurde vinca bereits vor hunderten von Jahren in Gärten angepflanzt. Sie hat eine lange Tradition als Tonikum zur Behebung von Müdigkeit, besonders jene Formen des fortgeschrittenen Alters sowie als Adstringens, bei übermässigem Monatsfluss (Regel), blutendem Zahnfleisch, Entzündungen im Mund und vielem mehr.

Im weitesten Sinne ist Immergrün ein starker Stimulator für alle Gedächtnisfunktionen. Darüberhinaus wird das Wahrnehmungs- und Erkenntisvermögen verbessert, verstärkt bzw. intensiviert da die erhöhte Hirnduchblutung ein erhöhter Hirnstoffwechsel zur Folge hat. Bewirkt wird dies durch Hemmung eines für den Calziumkanal zuständigen Enzyms. Calciumionen sind im gesamten Hirn eng mit der zellulären (neuronalen) Aktivitätsregelung verbunden. Zusätzlich zu einer effizienteren zerebralen Mikrozirkulation erhöht Immergrün die Hirnzellenergie durch seine Wirkung auf die ATP (das zelluläre Energiemolekül) Produktion.

Immergrün erhöht die Funktionsfähigkeit des Gehirns durch eine effizientere Bereitstellung (Verfügbarmachung) der Glukose zusammen mit der des Sauerstoffes, während zur gleichen Zeit ein erhöhter Schutz gegen Ischämie (Verminderung oder Unterbrechung der Durchblutung eines Organs, eines Organteiles oder weniger Zellen) sowie Hypoxie (Herabsetzung des Sauerstoffgehaltes) erreicht wird. Es hat sich gezeigt, das Glukose gewisse Gedächtnisfunktionen beim Menschen durchaus verbessern kann. Da viele Hirnmangelerscheinungen (um nicht von Hirnkrankheiten zu schreiben) durch mangelhafte Durchblutung, Beschädigung von Neuronen aufgrund von unzureichender Sauerstoffzufuhr sowie ungenügender Zufuhr von Energie (in der Hauptsache Glukose) verursacht werden, macht es wirklich Sinn, dass alles, was die Hirnfunktionen auf diese Art und Weise verbessern kann, im gleichen Masse hilft, die Gedächtnis- wie die Wahrnehmungsfunktionen zu verbessern.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
Je nach Konzentration

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Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: gesundheitsseiten.com

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