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Hopfen (Humulus lupulus strobulus)

Hopfen (Humulus lupulus strobulus)

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Stichwort

Auf natürliche Art beruhigen

Anwendung


Schlaflosigkeit, Nervosität, Magenbeschwerden (nervliche), Blähungen, Depressionen, Wechseljahre, Menstruationskrämpfe, Östrogenmangel, harntreibend, sexuelle Überreiztheit

Bezug zur Psyche


Beruhigend, Gereiztheit

Beschreibung

Hopfen kommt wild vor und wächst in Ranken an Bäumen hoch. Er wird aber auch in vielen Gegenden an speziellen Gestellen kultiviert. Die rechtswindenden Ranken werden bis 8 Meter lang. Aus den weiblichen, grüngelben Blüten entstehen die Hopfenzapfen. Diese Zapfen werden im Sommer geerntet. Seit Jahrhunderten wird Hopfen für die Bierherstellung angebaut und im Mittelalter erkannte man die beruhigenden Eigenschaften. Paracelsus rühmte schon früh die schlaffördernde Eigenschaft. Das bewirken Wirkstoffe wie Lupulon, Humulon, Linalool, ätherische Öle, Labolit, Harze, Gerbstoffe, Hopfenbittersäure, beta-karifillen und östrogenartige Pflanzenhormone. Daher kann Bier bei Männern im Übermass genossen zu Libidoverlust führen und den sogenannten "Bierbauch" fördern. Sexuelle Überreiztheit klingt ab. Auch bettnässenden Kindern kann geholfen werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Hopfen ruhig, besonnen und schweigsam macht, denn er besitzt eine sedative Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Hopfen wurde daher im und nach dem ersten Weltkrieg gegen die Kriegsängste eingesetzt. Nach jahrelanger Lagerung kann Hopfen auch anregend wirken.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
3-6 Kapseln täglich vor allem vor dem Schlafengehen 140 mg/Kapsel

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Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

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