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Hamamelis (Hamamelis virginiana)

Hamamelis (Hamamelis virginiana)

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Stichwort

Das Durchblutungsentstörmittel

Anwendung


Krampfadern, Hämorrhoiden, Durchblutungsstörung, Embolien (vorbeugend), Thrombosen (vorbeugend), Magenschleimhautentzündung, Beine (müde), Venenschwäche, Durchfall, antiseptisch, adstringierend

Bezug zur Psyche


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Beschreibung

Hamamelis wird, der schönen gelben Blüten wegen (blüht bei den ersten schönen Tagen im Januar bis April), auch Zaubernuss oder Zauberstrauch genannt. Es ist ein kleiner Baum oder Strauch, ursprünglich heimisch in Virginia (daher auch der lateinische Name), aber in ganz Nordamerika weit verbreitet, bis hinauf nach Kanada. Seltener trifft man ihn im Süden der USA an, in Florida, Texas oder Nebraska. 1735 gelangte Hamamelis erstmals nach Europa und wird etwa seit 1870 in der Kosmetik und vor allem bei Durchblutungsstörungen auch in Europa angewandt. Die Elastizität der Adern wird dank Hamamelis-Tannin gefördert. Daher ist die Rinde bei oben erwähnten Indikationen wirksam. Die Durchlässigkeit der Adern kann gesteigert werden, vor allem in Verbindung mit roter Weinrebe oder Rosskastanie. Sie kann auch bei inneren Blutungen helfen, da Hamamelis gefässverengend wirkt, sie ist eine der besten adstringierenden Heilpflanzen. Offene Beine, Venenentzündung, Thrombosen, ja alle Durchblutungsstörungen können damit behandelt werden. Gemäss Referent Cutler gebrauchten die nordamerikanischen Indianer, gemäss den Niederschriften im Buch "medizinische Materie", Hamamelis als sedative Medizin bei Hautkrankheiten, Schmerzen und äusserlichen Entzündungen.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
3 x 2 Kapseln tägl. mit viel Wasser vor dem Essen 220 mg/Kapsel

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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