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Habichtskraut (Hieracium pilosella)

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Stichwort

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Anwendung


Magenbeschwerden, Darmbeschwerden, Durchfall, Wassersucht, Ödeme, Albuminurie, Bettnässe, Blutungen, Nasenbluten, Bluthochdruck, Epilepsie, Anämie, Rekonvaleszenz

Bezug zur Psyche


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Beschreibung

Habichtskaut, auch Mausohr genannt (wegen der Form der Blätter), ist bei uns vor allem in den Bergregionen heimisch, wird aber auch in Nordafrika und Asien viel angetroffen. Castore Durante schrieb über dieses interessante Kräutlein: "Der Saft dieses Kräutleins hilft nicht nur gegen äussere Wunden, sondern kann auch Magengeschwüre lindern, besonders die, welche das Fleisch zerfressen; auch Mund- und Genitalgeschwüre können kleiner werden." Die wichtigste Indikation ist aber die Ausscheidung anzuregen und die antibiotische Wirkung, was den Einsatz gegen das "Maltafieber" erklärt. Schon Hildegard von Bingen erwähnt diese Kräutlein und betont, dass die Sehkraft verbessert werden kann, wenn mit dem frischen Saft Augenkompressen gemacht werden. Angeblich soll der Habicht durch den Genuss dieses Krautes seine gute Sehkraft bekommen. Daher der Name. In der Volksmedizin wird es aber auch innerlich bei oben erwähnten Beschwerden angewandt. Es wächst auf trockenen, nährstoffarmen Böden, Magerrasen und steinigen Hängen. Die Bitter-, Schleimstoffe, Umbeliferon, Harze und Spurenelemente sind hauptsächlich für die Wirkung verantwortlich. Hilft auch bei Gallensteinen und -griess.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
2-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser 270 mg/Kapsel

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

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Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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