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Gundelrebe (Glechoma hederacea)

Gundelrebe (Glechoma hederacea)

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Stichwort

Die auswurffördernde Pflanze

Anwendung


Asthma, Schnupfen, Husten, Bronchitis, Schleimhautentzündung, Fieber, Reizblase, Wechseljahre, Magenverstimmung (mit Durchfall), Lungenblähung

Bezug zur Psyche


-

Beschreibung

Die Gundelrebe wächst in ganz Europa als "Unkraut" in brachliegenden Gärten und blüht von März bis Juni. Sie hat botanisch nichts mit Efeu zu tun, obwohl im italienischen und französischen der Name auf Efeu schliessen lassen kann. Sie ist eine altbekannte Heilpflanze, denn schon Hildegard von Bingen, von Brunsfeld, Bock und andere Autoren des Mittelalters, haben die Pflanze lobend erwähnt. Castore Durante hat in seinen Notizen auf "die wundheilende Wirkung hingewiesen, wenn die Pflanze in Pulverform eingenommen" würde. Gemäss der "Farmacopea ferrarese" aus dem 19.Jahrhundert schreibt Dr. A. Campana, dass "Gundelrebe die am meisten gebräuchliche auswurffördernde Pflanze" sei. Die Wirkstoffe, Glechamin (Bitterstoff), Mineralstoffe, vor allem Kalizum, wenig Saponin, Cholin und organische Säuren, haben eine harntreibende Wirkung, sowie eine auswurffördernde Eigenschaft und eine positive Wirkung auf Leber und Galle. Sie wird auch als Nachbehandlung von Gelbsucht empfohlen.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
3-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser 220 mg/Kapsel

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. In der Schweiz unterliegt dieser Wirkstoff bzw. Pflanze dem Heilmittelgesetz und erfordert um Äbklärung bei einer Fachkraft. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab.


Fundort und Fundstelle (in der Natur)

Die Gundelrebe ist ein Weide-Unkraut und kommt auf mageren Wiesen und Weideflächen häufig vor, eben so an Wegrändern im Flachland bis in höhere Lagen (mind. bis 1500 MüM). Sie ist in Kulturland unbeliebt weil sie wuchert und das Weidegras verdrängt. Für Pferde gilt die Gundelrebe in grösseren Mengen als giftig, im Heu baut der Wirkstoff nach ca. drei Monaten ab.

Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Zurzeit sind keine Angaben vorhanden. Ueber allfaellige Nebenwirkungen sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Aerztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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