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Galgant (Alpinia galanga (L.) Willd.)

Galgant (Alpinia galanga (L.) Willd.)

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Stichwort


Gut für die Verdauung


Anwendung


Atemwegerkrankungen, schlechter Atem, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Herzerkankung, Schwächeanfall

Bezug zur Psyche


-



Beschreibung


Die Galgantpflanze, auch Thai-Ingwer genannt, gehört, wie der Name schon vermuten lässt, in die botanische Familie der Ingwergewächse.
Sie stammt aus den Tropen und ist eine ausdauernde, mehrjährige Staude. In Malaysia und Indonesien, ihrem Hauptanbaugebiet, wird sie wegen ihres scharfen und bitter-aromatischen Geschmacks geschätzt.
Die Galgantpflanze bildet kriechende, meist gebogene Wurzeln, welche gelblichweisse Blattnarben tragen. Diese bilden sich ringförmig um die Wurzeln. Von den Wurzeln gehen rosa bis rötlich gefärbte Seitensprossen ab.
Wie auch Ingwer hat Galgant einen stark würzigen Geruch und einen scharfen Geschmack. Die Galgantwurzeln sind grösser und heller als die Ingwerwurzeln.
Die Galgantwurzel wird meist als Gewürz und nur selten, in den Anbauländern, als Gemüse verwendet. Sie hat sehr starke Fasern, so dass man sie sehr fein schneiden sollte, bevor sie Reis und anderen Speisen, wie z.B. der Thailändischen Hühnersuppe mit Zitronengras (Tom Khaa Gai), einen fein würzigen fernöstlichen Geschmack gibt.
Der scharfbittere und an Medizin erinnernde Geschmack ist auf die im Wurzelstock beinhalteten ätherischen Öle und Harze (Galangol, Alpinol) zurückzuführen.
Daneben ist Galgant reich an wirksamkeitsbestimmenden Bioflavonoiden.
Bereits im 16. Jahrhundert schreibt der Arzt Mattioli: "Galgant aromatisiert den Atem, fördert die Verdauung und beseitigt Blähungen." Diese Indikation wurde von der modernen Wissenschaft bestätigt und auch von Paracelsus überliefert. Zu Heilzwecken raspeln die Thais die Galgantwurzel und nehmen sie mit Zitronensaft gemischt ein.


Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
Je nach Konzentration

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Fundort und Fundstelle (in der Natur)


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Gut zu Wissen


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Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: health4life.ch


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