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Faulbaum (Rhamnus frangula)

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Stichwort

Das milde Abführmittel

Anwendung


Verstopfung, Darmträgheit, Verdauungsschwäche, Leberleiden, Gallenleiden, Hämorrhoiden, Milzunterfunktion, Blutreinigend, Hautausschläge

Bezug zur Psyche


-

Beschreibung

Faulbaumrinde ist ein mildes Abführmittel, das die Darmwand nicht angreift, wie z.B Sennesblätter. Faulbaum erzeugt keine Abhängigkeit. Schon in alter Zeit brauchte man die Rinde in diesem Sinne. Folgende Wirkstoffe wirken bei obigen Indikationen: Frangulin, Gerb- und Bitterstoffe, Arachinsäure, Anthrachinone, Glykofrangolin, Emodin, Rhamnoanthin und -cerin. Die gesammelte und getrocknete Rinde muss mindestens ein Jahr, besser zwei Jahre lang, gelagert werden. So spalten sich Anthranolglykosid und Frangularosid ab, was die abführende Wirkung ergibt. Frische, nicht gelagerte Rinde verursacht Brechreiz und Magen-Darmkoliken. Die Rinde belebt die Darmnerven und wirkt auch galletreibend, wurmtötend und entgiftend. Mit der Faulbaumrinde bewirkt man eine schonende Darmregulierung, ohne die Gefahr einer Gewöhnung oder unliebsamen Nebenwirkung, im Gegensatz zu anderen Abführmitteln, die die Darmbewegung erlahmen lassen können. Ausgezeichnet mit Fibre-Ballaststoffen kombiniert.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


3-4 Kapseln tägl. mit viel Wasser vor dem Zubettgehen 230mg/Kapsel

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Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

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