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Boldo (Peumus boldus)

Boldo (Peumus boldus)

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Stichwort


Der immergrüne Baum


Anwendung


Konzentrationsstörungen, Gedächtnisschwäche, Verstopfung, Gesichtsröte, Tinnitus, Magentonikum, Milztonikum, Blässe, Erschöpfung, Müdigkeit, Wutanfälle, Zorn, oberflächlicher Schlaf

Bezug zur Psyche


bei nervöser Rastlosigkeit, Pessimismus, fühlt sich leicht angegriffen



Beschreibung


Boldo ist ein immergrüner, bis zu sechs Meter hoher Baum. Er wächst in Chile an trockenen und sonnigen Hängen. Man findet Boldo auch in Peru und Bolivien. Boldo hat weissliche, stark duftende, weibliche und männliche Blüten. In Chile stellte man fest, dass Ziegen, die Boldoblätter assen nicht an Hepatitis erkrankten. Seine Blätter enthalten unter anderem Boldin mit verdauungsfördernden Eigenschaften, das die Sekretion der Verdauungssäfte und der Galle anregt. Sekundär stimulieren die Boldoblätter auch die Nierentätigkeit. Dies bewirken hauptsächlich drei Wirkstoffe im Boldoblatt: Ätherische Öle, Boldin (Alkaloid) und Flavonglukoside. Zusammen mit den anderen Wirkstoffen wie Tannin, Boldoglucin sind sie leicht desinfizierend und appetitanregend. Ideal ist die Kombination mit Artischocken und im Wechsel mit Teufelskralle oder Mariendistel, der Leberschutzpflanze.


Anwendung und Zulassungsbestimmungen


1 Tl in 0,3 Liter kochendem Wasser ca. 5 min stehen lassen. Kann bis 2-mal täglich angewendet werden. Nicht für Leber- und Herzkranke!

Beachten Sie, dass Wirkstoffe und/oder Pflanzen in jedem Land einem Heilmittelgesetz unterliegt. Dementsprechend kann es sein, dass der dargestellte Wirkstoff bzw. die dargestellte Pflanze in Ihrem Land nicht erlaubt, verboten oder nicht käuflich ist bzw. im genannten Anwendungsbereich. In der Schweiz unterliegt dieser Wirkstoff bzw. Pflanze dem Heilmittelgesetz und erfordert um Äbklärung bei einer Fachkraft. Meist wird der dargestellte Wirkstoff/Pflanze in Form eines Arzneimittels verkauft. Health4life verzichtet auf Hinweise von Arzneimitteln und verweist Sie bei Beschwerden zu einem Arzt, Apotheker, Drogerie oder geeigneten Fachkräften. Sprechen Sie sich vor einer Anwendung immer mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Drogerie ab.

Fundort und Fundstelle (in der Natur)


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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

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Literatur



Gut zu Wissen


Die Erfahrung zeigt, dass es viel bequemer ist bei einer Beschwerde einfach eine Tablette oder ein Zäpfchen einzunehmen und das innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden das Symptom verschwunden ist. In der Naturmedizin ist das oftmals eine Therapie mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik


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