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Biotin (Vitamin H)

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Stichwort

Gehört zu den wasserlöslichen B-Vitaminen

Anwendung


Schwangerschaft, Fastenkuren, Alkoholkranken, Diabetes, Haut (trocken und schuppig), Ekzeme, Haarausfall, Fingernägel (brüchige), Haarversprödung, Dermatitis

Bezug zur Psyche


-

Beschreibung

Biotin ist als Coenzym im Stoffwechsel notwendig und gehört zu den wasserlöslichen B-Vitaminen. In der Nahrung liegt der grösste Teil des Biotins als Biocytin gebunden vor. Die Nutzbarkeit beträgt nur die Hälfte des insgesamt vorhandenen Biotins. Vitamin H wird auch von Darmbakterien bebildet. Der Körper kann einen Teil davon nutzen. Zusätzlich ist er aber auch auf die Biotinzufuhr über die Lebensmittel angewiesen. Eier sind eine gute Biotin-Quelle, enthalten allerdings ungekocht eine Substanz (Avidin), welche die Biotin-Aufnahme im Körper blockiert. Kochen zerstört diese Substanz.

Biotin wirkt als Coenzym bei der Bildung von Kohlenhydraten über den Weg der Gluconeogenese und der Bildung von Fettsäuren. Das Coenzym hat die Aufgabe, Carboxylgruppen (COOH) zu binden und auf andere Substanzen im Stoffwechsel zu übertragen. Der wichtige Schritt bei der Synthese von Glukose (Blutzucker) hängt von einem Enzym ab, das Biotin enthält. Die Synthese von Glucose ist notwendig, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und Hypoglykämie (Unterzuckerung) zu verhindern. Biotin spielt eine wichtige Rolle in der Synthese von DNS (Desoxyribonukleinsäure = genetische Erbinformation), die optimales Zellwachstum ermöglicht.

Biotin stimuliert die Erneuerung der obersten Hautzellen und beeinflusst das Wachstum und die Qualität von Haaren und Nägeln günstig. Biotin ist in vielen Vitamin B-Komplexen und Multivitamin-Präparaten enthalten.

Als Folge eines Biotinmangels können unter anderem schuppende Hautentzündungen, besonders um Mund und Nase, Haarausfall und Glatzenbildung, Muskelschmerzen, Erbrechen, Depressionen, Müdigkeit und Angstzustände auftreten.
Ebenso: Anfälle, vermindertes Wachstum und verlangsamte körperliche und geistige Entwicklung (bei Kindern mit vererbtem Fehler im Biotin-Stoffwechsel), Magenschmerzen, Taubheit und Kribbeln in den Extremitäten, Konjunktivitis (Bindehautentzündung)

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Männer: 30-60 mcg
Frauen: 30-60 mcg
Schwangere: 30-60 mcg
Stillende: 30-60 mcg

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Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: gesundheitsseiten.com

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