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Bärlapp (Lycopodium clavatum)

Bärlapp (Lycopodium clavatum)

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Stichwort

Gegen äusserliche Verletzungen

Anwendung


Leberzellstärkend, entzündungshemmend, Harnsäure (erhöhte), PMS, Koliken, Blasenkrämpfe (Sitzbad), Wunden (offene), Leberzirrhose, Bluthochdruck, Krämpfe

Bezug zur Psyche


Angst vor dunklen, geschlossenen Räumen und Menschen, dauerhaften Ärger

Beschreibung

Schon die Indianer reinigten mit Bärlapp-Sporen ihre Verletzungen. Dabei war es egal, ob es eine blutende Nase oder eine Schnittwunde war.
Der Name Bärlapp kommt von Lappo, dass bedeutet im altdeutschen so viel wie flache Hand. Da die weichen Spitzen des Stengels der Pflanze wie die Pranken eines Bären aussehen, entstand der Name Bärlapp.
Das blass gelbe Pulver, das beim Schütteln des Bärlapps aus den Fruchtähren fällt, wirkt als Wundpulver schmerzlindernd und kühlend.
Der Bärlapp wächst in Heiden, in alten Steinbrüchen, in trockenen Wäldern und an Berghängen.
Medizinisch wirksam sind das Kraut und die Sporen.

In der Literatur ist anzufinden dass Bluthochdruck gelindert werden konnte, indem über Nacht ein mit Bärlapp gefülltes Säckchen auf die Nierengegend gelegt wurd. Am nächsten Tag war der Blutdruck deutlich abgesunken.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
1 Tl in 0,3 Liter Wasser 7-8h stehen lassen. 1 Tasse pro Tag, nicht länger als einen Monat anwenden. Die Anwendung erfolgt über morgens nüchtern, eine halbe Stunde vor dem Frühstück schluckweise trinken.
Bei bösartiger Lebererkrankung (z.B. Leberzirrhose) werden täglich 2 Tassen getrunken.

Anwendung mit Kissen
Getrockneter Bärlapp in ein Kissen füllen (ca. 250g) und über Nacht auf die schmerzhaften Krampfstellen legen.

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Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: kraeuter-verzeichnis.de

Statistik

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