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Bärentraube (Arctostaphylos uvae ursi)

Bärentraube (Arctostaphylos uvae ursi)

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Stichwort

Das Mittel für den Urogenitaltrakt

Anwendung


Harnwegsinfektion, Nierenbeckenentzündung mit eitrigem Ausgang, Albuminurie, Nierengriess und -steinen, Prostatitis, entzündungshemmend, Erkältungen, Zystitis, Urogenital Trakt Reizungen, Harnorgane (Geschwüre)

Bezug zur Psyche


bei länger anhaltenden Angststörungen in verschiedenen Bereichen der Psyche

Beschreibung

Die Bärentraube hat Büten mit glockiger Krone und scharlachrote Steinfrüchte. Sie gehört zu den Heidekrautgewächsen. Der kriechende Strauch mit den roten Beeren soll bei den Bären und Wölfen, als diese noch in unseren Breiten hausten, als Leckerbissen beliebt gewesen sein. Die Blätter produzieren allein mit Wasser, Kohlendioxyd und Sonnenlicht bis zu 12% des Arbutin-Wirkstoffes. Unter dem Einfluss gewisser Fermente spaltet sich Arbutin in Zucker und Hydrochinon, so dass sich der alkalische Urin braun verfärbt (Heilreaktion). Die jungen Blätter werden im Schatten und an der Luft getrocknet. Zusammen mit anderen Wirkstoffen wie: Hydrochinon, Myricitin, Methylarbutin, Gerbstoff, Uerecetin, Gallussäure, Ellargsäure, iridiodartige Stoffe und Catechin, wirkt Bärentraube besonders auf die Harnwege entzündungshemmend und harntreibend. Die Inhaltsstoffe können nur dann antibakteriell wirken, wenn der Urin leicht basisch ist (pH bei ca. 8,0). Dies kann durch einen Teststreifen überprüft werden. Sobald der Urin klar wird und der üble Geruch verschwindet, sollte man die Anwendung beenden.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Tee
1 El in 0,5 Liter Wasser 6-7h stehen lassen. Durch den Tag verteilt trinken.

Kapseln
Kapsel, 100% Arctostaphylos uvae ursi fol.

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Fundort und Fundstelle (in der Natur)

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Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkung

Überdosierungen können Magenschmerzen und Erbrechen verursachen, daher genaue Dosierung beachten. In der Schwangerschaft nicht anwenden.

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Gut zu Wissen

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Literaturnachweis: naturheilkunde - kurz und bündig / Verlag: www.sanat.tv / ISBN 3-9521098-4-3

Statistik

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