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Aloe Vera (Aloe vera L.)

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Stichwort

Das universale Heilmittel

Anwendung


Angina-Pectoris, antiviral, entzündungshemmend, Sonnenbrand, Verdauungsstörungen, Magenbeschwerden, Heilungsprozesse (unterstützt), Immunschwäche

Bezug zur Psyche


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Beschreibung

Aloe Vera ist eine Wüstenlilie und wird als Heilpflanze schon seit einigen tausend Jahren in verschiedenen Kulturen geschätzt. Schon die chinesischen Kaiser wussten um den gesundheitlichen Wert der Aloe Vera und Kleopatra kannte ihren Wert zur Erhaltung einer schönen Haut. Bis heute sind die äusseren Wirkungen der Aloe Vera bei Hauterkrankungen, wie beispielsweise Akne und Schuppenflechte (Psoriasis), vor allem der Kosmetikindustrie bekannt.

Etwas weniger geläufig war bisher die innerliche Anwendung von Aloe-Präparaten, obgleich die Pflanze in der Volksmedizin schon seit langem für die verschiedensten Indikationen eingesetzt wird. Heute weiss man, dass von den über 300 bekannten Aloe Arten die Aloe Barbadensis Miller einen besonders hohen Anteil an Wirkstoffen aufweist und nachweislich über die beste Wirkung auf Haut und Organismus verfügt. Keine andere Pflanze enthält mehr regenerierende Vitalstoffe wie z.B. die Vitamine A, B, C, und E, viele Mineralien, Aminosäuren, Enzyme und wertvolle Polysaccaride. Aloe Vera enthält einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, (diese wirken 100 mal stärker antioxidativ als Vitamin C und E). Die über 160 (!) Wirkstoffe der Aloe Vera werden u.a. als Nahrungsergänzung zur Regeneration des menschlichen Organismus von innen eingesetzt.

Aloe Vera als Nahrungsergänzungsmittel

Des weiteren soll die orale Einnahme von Aloe Vera auch bei der Behandlung von Asthma, Magengeschwüren und allgemeiner Immunschwäche wirksam sein. Für diese Wirkungen soll Acemannan in Aloe Vera verantwortlich sein. In verschiedenen Studien konnte festgestellt werden, das Acemannan möglicherweise das Immunsystem stimuliert und das Virenwachstum hemmt.
Anlässlich der Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Angiologie 1984 in San Antonio, USA, berichtete der indische Kardiologe Dr. Ohm Prakash Agarwal über seine Erfahrungen mit Aloe Vera bei Herz-Kreislauferkrankungen. Er hatte über einen Zeitraum von fünf Jahren 5.000 Patienten behandelt. Das Alter der Patienten betrug 35 bis 65 Jahre, zwei Drittel waren Männer und zwei Drittel hatten Diabetes. Bei allen Patienten liess das EKG eine Mangeldurchblutung des Herzens erkennen. Bei gut einem Drittel bestand Bluthochdruck. Die Hälfte rauchte täglich 10 bis 15 Zigaretten. Allen Patienten verordnete Dr. Agarwal täglich 100g Aloe Vera Mark. Dieses wurde in Fladen eingebacken. Der Arzt führte aus, dass das Gel als Nahrungsergänzung die Zahl der Angina-Pectoris-Anfälle bei seinen Patienten um 95 % verringert habe. Oft sind bei den Patienten gleichzeitig die Blutfette und der Blutdruck erhöht. Dr. Agarwal beobachtete eine deutliche Senkung des Cholesterin- und Blutfettspiegels, sowie einen Anstieg der Lipoproteine (gutes Cholesterin HDL). Alle drei Faktoren senken das Herzinfarktrisiko. Es sind laut Dr. Agarwal in keinem einzigen Fall Nebenwirkungen aufgetreten.

Aloe Vera Gel enthält zahlreiche gesundheitsfördernde Bestandteile. Nachgewiesen wurden in der Aloe bisher rund 160 Wirkstoffe. Hierzu zählen Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Enzyme und wertvolle Polysacharide (z.B. Cellulose, Manose), Lignine, Saponine, Salicylsäure und ätherische Öle.

Der Hauptwirkstoff, das Acemannan, erhöht die Widerstandkraft der Zellmembranen gegen Viren und Bakterien.
Als Nahrungsergänzung dient Aloe Vera zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens. Sie wirkt stärkend, vitalisierend und harmonisierend auf den gesamten Körper. Heilpraktiker setzen Sie unter anderem gerne zur Unterstützung der Abwehrkräfte, bei Magenbeschwerden und Verdauungsstörungen, Allergien, Asthma, Pilzerkrankungen, zur Senkung erhöhter Blutfettwerte sowie bei Diabetes ein. Es unterstützt den Heilungsprozess und besitzt eine entzündungshemmende Wirkung.

Anwendung und Zulassungsbestimmungen


Kapseln
Je nach Konzentration

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Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich mit der Schulmedizin schneller eine Beschwerde (z.B. mit einer Tablette) verschwinden lässt. In der Naturmedizin ist eine Therapie oftmals mit einiger Mühe verbunden - jedoch einer Mühe, die sich bei Ihrem Körper auszahlt!
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Wirkstoffe bei einer möglichen Einahme vorerst mit einer Fachkraft abgesprochen werden sollen. Zeigt sich das Krankheitsbild unklar, verstärken sich die Symptome oder werden die Leiden chronisch, ist es unumgänglich eine Fachkraft wie z.B. einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass pflanzliche Mittel nicht immer harmlos und ohne Risiken verbunden sind. Wird zuviel der an sich richtigen Heilpflanze eingenommen oder falsch angewendet, kann durchaus eine schädliche Wirkung herbei geführt werden.

Bis eine natürliche Arznei wirkt, dauert es manchmal etwas länger, sie greifen dafür weniger in das ganzheitliche System ein und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Bild- und Quellennachweis

Quellennachweis: gesundheitsseiten.com

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