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Schwedenbitter - das Elixier

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Das passende Hausmittel selbst gemacht





Immer wieder wird von dem Schwedenkraut gehört. Health4life.ch gibt das altbewerte Rezept für Sie bekannt. Ekunden Sie sich über das vielfältige Einsatgebiet!

Für den Schwedenbitter benötigen Sie folgende Zutaten:

- Aloe 10 g
- Myrrhe 5 g
- Safran 0,2 g
- Sennesblätter 10 g
- Kampfer 10 g
- Rhabarberwurzel 10 g
- Zittwerwurzel 10 g
- Angelikawurzel 10 g
- Theriak venezian 10 g
- Eberwurze l5 g
- Manna 10 g

Die Schwedenkräuter setzt man mit eineinhalb Liter 38- bis 40%igem Kornbranntwein oder sonst einem guten Obstbranntwein in einer breithalsigen 2-Liter-Flasche an und lässt sie 14 Tage in der Sonne stehen.Täglich wird geschüttelt, ebenso vor dem Abseihen in eine kleine Flasche und vor Gebrauch. Die andere Menge kann unbegrenzt auf den Kräutern verbleiben. Man füllt die Flüssigkeit in kleine Flaschen, die man gut verschliesst und kühl aufbewahrt. So kann man sich dieses Elixier viele Jahre erhalten. Je länger es steht, desto wirksamer.

Alte Handschrift (Abschrift von der Heilkraft der Schwedenkräuter)

1. Wenn man öfters daran riecht oder schnupft, den Kopfwirbel befeuchtet, einen feuchten Tuch auf die Stirn legt, vertreiben Sie Schmerz und Schwindel, stärken das Gedächtnis und das Gehirn.

2. Sie helfen gegen trübe Augen, nehmen Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen entzündet, trüb und verschwommen sind. Sie vertreiben auch die Flecken und den Grauen Star, wenn man zeitgerecht die Augenwinkel befeuchtet oder einen feuchten Lappen auf die geschlossenen Augen legt.

3. Pocken und Ausschläge aller Art, auch Krusten in der Nase oder wo immer am Körper, werden geheilt, wenn man oft und gut befeuchtet.

4. Bei Zahnschmerzen gibt man in etwas Wasser einen Esslöffel dieser Tropfen und behalte einige Zeit diese Flüssigkeit im Mund oder man befeuchtet den schmerzenden Zahn mit einem Läppchen. Der Schmerz verschwindet und die Fäulnis klingt ab.

5. Blasen an der Zunge oder sonstige Schäden werden mit den Tropfen fleissig befeuchtet, wodurch die Heilung in kurzer Zeit eintritt.

6. Wenn der Hals erhitzt oder wund ist, sodass man Speis und Trank schwer schlucken kann, so nehme man morgens, mittags und abends von den Tropfen, lasse sie langsam hinab und sie nehmen die Hitze und heilen den Schlund.

7. Hat man Magenkrämpfe, so nehme man bei einem Anfall einen Esslöffel voll.

8. Bei Koliken nehme man drei Esslöffel voll ein, langsam nacheinander, man wird bald sie Linderung verspüren.

9. Sei zerteilen im Leib die Winde und kühlen die Leber, vertreiben Magenleiden und die der Eingeweide und helfen bei Stuhlverstopfung.

10. Sie sind auch ein vortreffliches Mittel für den Magen, wenn er schlecht verdaut und die Speisen nicht behält.

11. Ebenso helfen sie bei Gallenschmerzen. Täglich früh und abends einen Esslöffel voll und bei Nacht Umschläge mit den Tropfen, werden alle Schmerzen bald vergehen.

12. Bei Wassersucht nehme man sechs Wochen hindurch früh und abends einen Esslöffel voll in weissem Wein.

13. Bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen befeuchte man ein Bäuschchen und stecke es ins Ohr. Es hilft sehr gut und bringt selbst das verlorene Gehör wieder.

14. Wenn eine Frau Mutterschmerzen hat, so gebe man ihr drei Tage hindurch früh einen Esslöffel voll in rotem Wein, lasse sie nach einer halben Stunde einen Spaziergang machen, dann kann sie frühstücken, jedoch keine Milch. Auf Milch sollen die Tropfen nicht genommen werden.

15. In den letzten 14 Tagen der Schwangerschaft früh und abends einen Esslöffel davon einnehmen, fördert die Geburt. Um die Nachgeburt leichter loszuwerden, gibt man der Wöchnerin alle zwei Stunden einen Kaffeelöffel voll, solange bis die Nachgeburt ohne Wehen abgeht.

16. Stellen sich nach der Geburt beim Einschiessen der Milch Entzündungen ein, werden sie bei Auflegen von feuchten Tüchern rasch genommen.

17. Sie treiben den Kindern die Blattern heraus. Man gebe den Kindern je nach Alter von den Tropfen, verdünnt mit Wasser. Wenn die Blattern zu trocknen beginnen, befeucht man sie öfters mit den Tropfen, es bleiben keine Narben.

18. Sie dienen den Kindern und Erwachsenen gegen Würmer, ja sogar Bandwürmer vertreibt man damit, nur muss man sie den Kindern je nach Alter verabreichen. Einen feuchten Lappen mit den Tropfen auf den Nabel binden und immer feucht halten.

19. Bei Gelbsucht werden sehr bald alle Beschwerden genommen, wenn man dreimal täglich einen Esslöffel von diesen Tropfen nimmt und auf die angeschwollene Leber Umschläge macht.

20. Sie öffnen alle Goldadern (Hämorrhoiden), heilen die Nieren, führen hypochondrische Flüssigkeiten ohne weitere Kur aus dem Körper, nehmen Melancholie und Depressionen und regen Appetit und Verdauung an.

21. Es öffnet auch inwendig die goldene Ader (Hämorrhoiden), wenn man sie anfangs öfters anfeuchtet und sie durch Einnehmen von innen erweicht, besonders vor dem Schlafengehen. Man lege äusserlich ein mit Tropfen befeuchtetes Bäuschchen auf. Es mach das übrige Blut fliessen und hilft gegen das Brennen.

22. Wenn jemand in Ohnmacht liegt, öffnet man ihm nötigenfalls den Mund, gebe ihm einen Esslöffel der Tropfen ein und der Kranke wird zu sich kommen.

23. Dieses Mittel vertreibt auch den Schmerz der stillen Fraisen (Krämpfe) durch Einnehmen, sodass sie mit der Zeit aufhören.

24. Bei Lungensucht täglich früh nüchtern davon nehmen und die Kur sechs Wochen lang fortsetzen.

25. Wenn eine Frau ihre monatliche Reinigung verliert oder dieselbe zu stark hat, nimmt sie diese Tropfen drei Tage ein und wiederholt dies zwanzig Male. Es wird, was zu viel ist, stillen und was zuwenig ist, ausgeglichen.

26. Dieses Mittel hilft auch gegen den weissen Fluss.

27. Ist jemand mit der fallenden Krankheit (Epilepsie) behaftet, so muss man ihm auf der Stelle davon eingeben. Der Kranke soll dann ausschliesslich das Mittel nehmen, denn es stärkt sowohl die angegriffenen Nerven als auch den Körper und behebt alle Krankheiten.

28. Sie heilen Lähmungen, vertreiben Schwindel und übelkeit.

29. Sie heilen auch die hitzigen Blattern und Rotlauf.

30. Hat jemand Fieber, hitzig oder kalt, und ist völlig schwach, so gebe man ihm einen Esslöffel davon ein und der Kranke, wenn er nicht mit anderen Mitteln den Körper belastet hat, wird in kurzer Zeit zu sich kommen, der Puls wird zu Schlagen beginnen und wenn auch das Fieber noch so hoch war, dem kranken wird bald besser werden.

31. Die Tropfen heilen auch Krebs, alte Blattern und Warzen, aufgesprungene Hände. Ist eine Wunde alt und eitrig oder wildes Fleisch dran, so wasche man alles gut mit weissem Wein aus, dann lege man einen mit den Tropfen befeuchteten Lappen darauf. Sie nehmen Geschwülste und Schmerzen sowie das wilde Fleisch und die Wunde fängt zu heilen an.

32. Sie heilen ohne Gefahr alle Wunden, sie mögen gehauen oder gestochen sein, wenn die öfters damit befeuchtet werden. Man nehme einen Lappen, tunke ihn darin ein, überdecke damit die Wunden. Sie nehmen in kurzer Zeit den Schmerzen, lassen weder Brand noch Fäulnis zu und heilen auch alte Wunden, die man durch eine Schussverletzung bekommen hat. Sind Löcher da, so spritzt man die Tropfen in die Wunde, die nicht unbedingt vorher gereinigt werden muss. Durch fleissiges Auflegen mit einem angefeuchteten Tuch tritt die Heilung in kurzer Zeit ein.

33. Sie nehmen alle Narben, auch wen sie noch so veraltet sind, Wundmale und Schnitte, wenn man sie bis 40-mal damit anfeuchtet. Alle Wunden, die mit diesen Tropfen geheilt werden, hinterlassen keine Narben.

34. Sie heilen auch alle Fisteln von Grund auf, wenn sie auch unheilbar erscheinen, es mag der Schaden so alt sein wie er will.

35. Sie heilen alle Brandverletzungen, ob sie nun vom Feuer, vom heissen Wasser oder vom Fett herrühren, wenn die Verletzungen fleissig angefeuchtet werden. Es bilden sich auch keine Blasen, die Hitze wird herausgenommen, selbst eitrige Blasen werden von Grund auf geheilt.

36. Sie dienen gegen Beulen und Flecken, mögen sie von einem Stoss oder Schlag herrühren.

37. Wenn jemand nicht mit Appetit essen kann, bringen sie den verlorenen Geschmack wieder.

38. Bei grosser Blutarmut bringen sie auch die verlorene Farbe wieder, wenn die Tropfen eine Zeitlang morgens genommen werden. Sie reinigen das Blut und bilden neues, auch fördern sie dessen Umlauf.

39. Rheumatische Schmerzen in den Gliedern werden genommen, wenn man sie morgens und abends einnimmt und auf die schmerzenden Stellen feuchte Lappen legt.

40. Sie heilen gefrorene Hände und Füsse, selbst wenn es offene Stellen gäbe. Sooft als möglich, besonders aber in der Nacht, soll man mit den Tropfen befeuchtete Tücher auflegen.

41. Auf Hühneraugen lege man ein mit den Tropfen befeuchtetes Bäuschchen und halte die schmerzende Stelle stets feucht. Nach drei Tagen fallen sie von selbst heraus, oder man kann sie schmerzlos herausschälen.

42. Sie heilen auch Bisse von wütenden Hunden und anderen Tieren, indem man die Tropfen einnimmt, den sie heilen und vernichten alle Gifte. Die Wunden mit einem feuchten Tüchern belegen.

43. Bei Pest und anderen ansteckenden Krankheiten ist es gut, wenn man am Tage öfter davon nimmt, denn sie heilen Pestgeschwüre und -beulen, selbst wenn sie schon im Halse stäken.

44. Wer nachts nicht gut schlafen kann, nehme vor dem Schlafengehen von diesen Tropfen. Bei nervöser Schlaflosigkeit einen mit verdünnten Tropfen befeuchteten Lappen aufs Herz legen.

45. Einen Betrunkenen kann man mit zwei Esslöffeln davon auf der Stelle nüchtern machen.

46. Wer täglich diese Tropfen früh und abends nimmt, braucht keine andere Medizin, denn diese stärken den Körper, erfrischen die Nerven und das Blut, nehmen das Zittern der Hände und Füsse. Kurz, sie nehmen überhaupt alle Krankheiten. Der Körper bleibt straff, das Gesicht jugendlich und schön.

Wichtig:

Alle angegebenen Mengen sollten mit Wasser verdünnt eingenommen werden.
Aus vorstehenden Punkten der "Alten Handschrift" geht die grosse und wunderbare Heilkraft dieser Kräuterzusammensetzung hervor. Das Schwedenkraut gilt als Grundlage für viele Behandlungen.

Anwendungsart innerlich

Prophylaktisch nimmt man nach Angabe der "Alten Handschrift" morgens und abends je einen Teelöffel verdünnt. Bei Unpässlichkeiten jeder Art können 3 Teelöffel verdünnt genommen werden. Bei bösartigen Erkrankungen sind 2 bis 3 Esslöffel täglich wie folgt einzunehmen: Je 1 Esslöffel trinkt man verdünnt mit 1/8 Liter Kräutertee verteilt auf eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach jeder Mahlzeit.

Anwendungsart äusserlich mit Umschlag

Je nach Stelle nimmt man ein kleineres oder grösseres Stück Watte oder Zellstoff, befeuchtet es mit Schwedenbitter und legt es auf die zu behandelnde Stelle. Die man vorher mit Schweinefett oder Ringelblumensalbe eingerieben hat. Darüber kommt eine etwasgrössere Plastikhaut, damit die Wäsche nicht fleckig wird. Dann erst bindet man ein Tuch darüber oder umwickelt mit einer Binde. Den Umschlag lässt m an je nach Erkrankung zwei bis vier Stunden einwirken. Wenn es der Patient verträgt, kann man den Umschlag auch über Nacht lassen. Nach Abnehmen des Umschlages pudert man die Haut ein. Sollten sich bei empfindlichen Personen trotzdem Hautreitzungen einstellen, muss man die Umschläge kürzer anwenden oder eine Zeitlang ganz aussetzen. Personen, die allergisch sind, sollen die Plastikhaut weglassen und nur ein Tuch darüber binden. Auf keinen Fall darf man das Einfetten der Haut vergessen! Sollte schon ein juckender Ausschlag aufgetreten sein, eventuell mit Ringelblumensalbe behandeln.

Bitte beachten Sie


Achtung Health4Life stellt informationen bereit, welche zuvor in der Praxis gute Erfahrungen gemacht wurde. Die Informationen sind im keinen Fall ein Ersatz für Apotheker, Arzt oder professionelle Beratungen. Selbstanwendungen gehen auf eigene Gefahr. Die Angaben sind ohne Gewähr. Im Zweifelsfall ist eine Fachkraft zuziehen.

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