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Gelenke, Gicht

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Das passende Hausmittel selbst gemacht





Gicht ist eine Purin-Stoffwechselkrankheit, die einer Arthrose sehr ähnlich ist. Vielfach sind die schmerzenden Stelle leicht rötlich. Teilweise sind es tiefe, intensive und reissende Schmerzen.
Frauen sind weniger von der Krankheit betroffen als die Männer. Als Auslöser wird zuviel Harnsäure im Körper vermutet.

Was muss beachtet werden

Lebensimittel die purinreich sind, sollten möglichst gemieden werden. Purinreich gelten Geflügel, Fisch und Fleischsorten sowie Spargel, Spinat etc. Die Liste ist nicht abschliessend. Sprechen Sie sich hier mit einer Fachkraft ab oder lassen Sie sich von einer Ernährungstherapeut/in beraten.
Eine gute Vorbeugung ist viel trinken und für genügend Sport zu sorgen.

Schmerzende Stellen

- Einreiben mit einem Apfelessig-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1:7
- Für Linderung sorgt: kalter Quark auf ein frisches Tuch streichen und auf die betroffene Stelle legen

Vollbäder

Folgende Bäder erzielen eine gute Wirkung:
Kochen Sie ein Bund Farnblätter in heissem Wasser ab und geben Sie das in eine gefüllte Badewanne. Baden Sie mind. eine Viertelstunde darin.
Statt Farnblätter können Sie eine handvoll Lindenblüten und -blätter verwenden.

Eine Alternative ist: Brennnessel- oder Haferkräuter verwenden (zuerst abkochen und sechs Stunden ziehen lassen), anschliessend 30 Min. darin baden, leicht abtrocknen und sich gleich ins Bett legen.


Tee

- Knoblauch mit heissem Wasser übergiessen und 1/4 h ziehen lassen. Den Tee 3 mal täglich einnehmen (wirkt reduzierend auf Harnsäure). Das gleiche gilt für Meerrettich (15g auf einen halben Liter Wasser geben. Eine Woche lang morgens auf nüchternen Magen ein kleines Glas davon trinken).
- Eisenkraut
- Brennesseltee (ähnlich wie Knoblauchtee)
- Salbeitee
- Schlüsselblumentee (wirkt lindernd)
- Birkenblättertee

Eine Alternative:
Nehmen Sie 50 g Brennnesselblätter und je 25 g Birke, Ackerveilchen, Zinnkraut und mischen Sie diese Heilmittel miteinander. (1TL auf eine Tasse) Trinken Sie drei Wochen lang jeden Morgen eine Tasse Tee davon auf nüchternen Magen.


Heilmittel

Nehmen Sie Arnikablüten und geben Sie die Blüten in 70%-Alkohol (in Apotheken erhältlich), lassen Sie das Ganze zwei Wochen ziehen, anschliessend abseihen. Mischen Sie nun 1 EL der Arnikatinktur mit 500 ml Wasser, tränken Sie ein Tuch darin und legen Sie es auf die schmerzenden Stellen.

Oder: Nehmen Sie eine halbe geschälte Knoblauchzehen, schneiden Sie diese und geben Sie sie in ein Glas geben mit 1 Liter mind. 45%-klarem-Alkohol aufgiessen, verschliessen und zwei Wochen lang warm lagern. Abseihen, füllen Sie die Tinktur in eine dunkle Flasche und trinken Sie täglich ein Glas mit Kirschsaft.

Wickel

Zinnkrautwickel: Nehmen Sie 5 Esslöffel Zinnkraut und kochen Sie dieses in einem Liter Wasser auf und lassen Sie es 10 Min. kochen, abseihen und anschliessend ein Tuch darin eintauchen, auswringen und nicht zu heiss auf die betroffene Stelle legen. Sie können dies bei Bedarf mehrmals wiederholen.

Austreibend:
Man wickle die schmerzhaften Körperteile in junge,frische, aber absolut trockene Birkenblätter ein. Dadurch entsteht ein starker Schweissausbruch, den man noch unterstützen kann durch Einnahme von Hollunder- oder Lindenbliitentee.
Wirkung sehr schmerzstillend. Nebenbei täglich 1 Tasse Birkenblätfertee schluckweise, oder Bibernellenwurzel in Wein gekocht. täglich 1 Tasse schluckweise.

Alter Literatur:
- Gichtleidende sollen die schmerzhaften Körperteile mit Brennessein peitschen, diese reizen die Haut und fördern die Genesung.

- Man trinke täglich mehrere Tassen Hauhecheltee, aus den Blättern oder Wurzeln bereitet, abwechselnd mit Heublumentee, täglich eine Tasse schluckweise.

-Johanniskraullinktur auf die gichtigen Stellen gerieben, lindert die Schmerzen augenblicklich (man setzt eine Handvoll Blüten und 3/4 l Salatöl 6-8 Wochen lang der Sonne oder Ofenwärme zum Destillieren aus.)

- Man koche Veilchenblätter oder zerquetschte Veilchenwurzeln in Essig und mache davon Auflagen, wodurch die Gichtschmerzen gestillt werden.

- Zur Stärkung der erkrankten Glieder setze man warmen Bädern einen Absud von Fichtennadeln oder Lavendelblättern bei.

- An Gicht oder Podagra Leidende sollten recht öfters Sauerkraut geniessen. In Russland ist die sogenannte Sauerkrautsuppe ein Hauptmittel zur Vertreibung der Gichtscbmerzen.
Dieselbe wird folgender massen hergestellt: Sauerkraut wird mit Wasser und gepöckeltem Schweinefleisch recht weich gekocht, dann saure Sahne mit etwas Mehl angerührt und der Suppe zugesetzt. Kann mehrmals aufgewärmt und davon gegessen werden.

- Als guies Mittel gegen Gicbt sind schon vielfach Honigpflaster empfohlen worden. Man streiche echten Bienenhonig auf einen leinenen Lappen, belege damit die schmerzenden Körperteile und umwickle dieselben mit einem Wolltuch. Die Schmerzen sollen recht schnell gelindert werden.

- Man koche in etwa 5 I Wasser 2 Handvoll geschnittenes Haferstroh. Den Absud verwende man zu warmen Wikkein, die man täglich zwei Mal macht. Auch Bäder mit diesem Absudzusatz leisten bei Gicht sehr wohltuende Dienste.

- Die Behandlung durcb Lehmerde ist ein bekanntes, ausserst schmerzstillendes Mittel. Man lege in ein leinenes Tuch etwa 1 kg frischen Lehm, drücke dasselbe aus und lege es dann um den leidenden Körperleil. Letzteren umwickle man mit einem Irockenen Tuch und umhülle dann nochmals mit
einem Wollluche, damit keine äussere Lufl dazu kommt. Man lasst den Wickel so lange liegen, bis er trocken ist, und er·neuere ihn läglich zwei Mal. Lehm wirkl unvergleichlich schmerzslillend und wer seine heilvolle Wirkung einmal erfahren wird öflers zu seiner Verwendung greifen.


Bitte beachten Sie


Achtung Health4Life stellt informationen bereit, welche zuvor in der Praxis gute Erfahrungen gemacht wurde. Die Informationen sind im keinen Fall ein Ersatz für Apotheker, Arzt oder professionelle Beratungen. Selbstanwendungen gehen auf eigene Gefahr. Die Angaben sind ohne Gewähr. Im Zweifelsfall ist eine Fachkraft zuziehen.

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